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Autor: admin

Lions zu Gast bei den Düsseldorf Panther

effect® Energy GFL 2026 – 7. Spieltag

Wenn die Braunschweig Lions am kommenden Samstag bei den Düsseldorf Panther antreten, treffen zwei Teams aufeinander, die in der bisherigen GFL-Saison 2026 noch nach ihrer Form suchen. Für beide Mannschaften steht im direkten Duell viel auf dem Spiel – nicht zuletzt mit Blick auf den Anschluss an das Tabellenmittelfeld.

Schwierige Ausgangslage auf beiden Seiten

Sowohl die Gastgeber als auch die Lions stehen aktuell unter Druck. Die Düsseldorf Panther konnten bislang einen Sieg bei vier Niederlagen verbuchen und rangieren damit im unteren Tabellendrittel der GFL Nord.
Die Lions hingegen warten nach fünf Spieltagen weiterhin auf ihren ersten Erfolg und belegen derzeit den letzten Tabellenplatz.

Für beide Teams ist das Aufeinandertreffen somit ein Schlüsselspiel, um im Saisonverlauf ein wichtiges Signal zu setzen.

Saisonverlauf der Düsseldorf Panther

Die Panther starteten mit einem schweren Programm in die Saison und mussten sich gleich zum Auftakt den Dresden Monarchs geschlagen geben (20:45). Auch gegen die Hildesheim Invaders (3:35) und Regensburg Phoenix (16:23) waren die Rheinländer unterlegen.

Erst Anfang Juni gelang die Trendwende: Beim Auswärtsspiel in Kiel zeigte Düsseldorf eine stabilere Leistung und sicherte sich mit einem 14:7 den bislang einzigen Saisonsieg.

Auffällig ist dabei: Die Panther zeigen immer wieder starke Phasen, können diese jedoch noch nicht konstant über vier Quarter abrufen – ein Faktor, der gegen die Lions erneut entscheidend sein könnte.

Schlüsselspieler im Fokus

Die Offense der Panther wird angeführt von Quarterback Isaiah Weed, der als Spielmacher das Passspiel dirigiert und gleichzeitig durch seine Athletik selbst für Raumgewinn sorgen kann.

Unterstützt wird er unter anderem von:

  • James Okike (WR) – physischer Receiver und wichtige Anspielstation im vertikalen Passspiel
  • Daniel Pedro (WR) – athletischer Passempfänger mit Big-Play-Potenzial
  • Gennadiy Adams (RB) – erfahrener Runningback, der für Stabilität im Laufspiel sorgt

Defensiv setzen die Panther auf eine aggressive Front mit Spielern wie Jurriente Davis (LB) und Dy’vonne Inyang (DB), die insbesondere im offenen Feld Akzente setzen können.

Gerade die Mischung aus internationalen Imports und jungen deutschen Spielern macht das Team schwer ausrechenbar.

Historie spricht für die Lions

Ein Blick auf den direkten Vergleich zeigt klar: In bisherigen GFL-Duellen hatten die Braunschweig Lions häufig die Oberhand und konnten die meisten Begegnungen für sich entscheiden.

Auch wenn sich beide Teams aktuell im Umbruch befinden, bleibt diese Historie ein mentaler Faktor – insbesondere für die Gastgeber.

Lions wollen den Turnaround

Für die Braunschweig Lions geht es in Düsseldorf nicht nur um den ersten Saisonsieg, sondern auch um die Stabilisierung der eigenen Leistungen. Nach Niederlagen gegen Topteams wie Dresden oder Potsdam zeigten die Lions zuletzt bereits Fortschritte, mussten sich jedoch weiterhin geschlagen geben.

Im Duell mit den Panther bietet sich nun die Chance, diese Entwicklung in Zählbares umzuwandeln.

Fazit: Duell auf Augenhöhe

Das Aufeinandertreffen am Samstag verspricht Spannung:
Zwei Teams mit ähnlicher Ausgangslage, individuelle Qualität auf beiden Seiten und der klare Wille, den Negativtrend zu stoppen.

Kleinigkeiten könnten den Unterschied machen – Turnover, Special Teams oder die Effizienz in der Red Zone.

Kick-off ist am Samstag, den 20. Juni 2026 um 16 Uhr im Stadion Benrath in Düsseldorf.

Starker Heimauftritt der Braunschweig Lions gegen die Dresden Monarchs

Vor 2.100 Zuschauern im Eintracht-Stadion lieferten die Braunschweig Lions gegen die Dresden Monarchs eine überzeugende Leistung ab. Gegen einen der Favoriten der effect® Energy GFL 2026 hielten die Lions die Partie bis in die Schlussphase offen und mussten sich am Ende nur knapp mit 16:24 (0:0; 10:14; 3:3; 3:7) geschlagen geben.

Das Team von Head Coach Brayden McCombs gewann den Coin Toss und entschied sich zunächst für den Ballbesitz. Quarterback Ryon Thomas führte die Lions mit eigenen Läufen und kurzen Pässen auf Peter Anderson früh in die Hälfte der Gäste. Nach einigen erfolgreichen Spielzügen fand die Defensive der Monarchs jedoch besser ins Spiel, stoppte den Drive und zwang die Hausherren zum Punt.

Wer vor der Partie ein Offensivspektakel der Dresdner erwartet hatte, wurde zunächst von der gut eingestellten Braunschweiger Verteidigung überrascht. Beide Defensivreihen bestimmten das Geschehen im ersten Viertel und ließen kaum Raumgewinne oder gefährliche Aktionen zu. Punkte blieben auf beiden Seiten zunächst aus.

Auch das zweite Quarter begann mit erfolgreichen Defensivaktionen beider Teams. Das erste Highlight der Partie setzte schließlich das Special Team der Lions. Louis Bergeron blockte einen Punt der Monarchs an deren 15-Yard-Linie. Der freie Ball rollte in die Dresdner Endzone, wo ihn Safety Léo Hernandez zum Touchdown sicherte. Mark-Robin Peschelt verwandelte den Extrapunkt zur 7:0-Führung.

Die Antwort der Gäste folgte prompt. Quarterback Rocky Lombardi führte die Monarchs mit wenigen Spielzügen über das Feld und fand Wide Receiver Montige Moss mit einem 12-Yard-Touchdownpass zum Ausgleich.

Doch auch die Braunschweiger Offensive blieb aktiv. Zwei tiefe Pässe auf Leon Kusterer und Peter Anderson brachten die Lions erneut in aussichtsreiche Position. Mark-Robin Peschelt sorgte anschließend mit einem 28-Yard-Fieldgoal für die erneute Führung zum 10:7.

Kurz vor der Halbzeit erhöhten die Monarchs noch einmal das Tempo. Mit einer schnellen Angriffsserie überquerten sie das Feld in weniger als einer Minute. Rocky Lombardi bediente schließlich Jordi Torrededia mit einem 33-Yard-Touchdownpass zum 14:10-Halbzeitstand aus Sicht der Gäste.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Defensivreihen prägend für das Spiel. Für den ersten Höhepunkt sorgte erneut Louis Bergeron, der einen Fumble von Dresdens Quarterback an der eigenen 40-Yard-Linie sichern konnte.

Die Lions nutzten die gute Feldposition. Läufe von Ryon Thomas und ein Pass auf Peter Anderson führten das Team bis in die Red Zone der Monarchs. Den Abschluss besorgte erneut Mark-Robin Peschelt mit einem 35-Yard-Fieldgoal zum 13:14-Anschluss.

Kurz vor Ende des dritten Viertels arbeiteten sich die Monarchs ihrerseits in Schlagdistanz vor. Die Braunschweiger Verteidigung hielt dem Druck lange stand und ließ schließlich lediglich ein 32-Yard-Fieldgoal von Florian Finke zum 17:13 für Dresden zu.

Die Entscheidung fiel erst spät im Schlussviertel. Nachdem ein ausgespielter vierter Versuch der Lions in der Hälfte der Monarchs erfolglos blieb, nutzten die Gäste ihre Chance konsequent. Vor allem Runningback David Moore sorgte mit seiner physischen Spielweise für wichtige Raumgewinne. Den erfolgreichen Abschluss der Angriffsserie erzielte Moore selbst nach einem acht Yards langen Screen-Pass von Rocky Lombardi zum 24:13.

Die Lions gaben sich jedoch nicht auf. Mit Pässen auf Leon Kusterer, Aaron Lawson und Jonathan ter Horst führte Ryon Thomas sein Team noch einmal tief in die Hälfte der Monarchs. Erneut war es Mark-Robin Peschelt, der mit einem 39-Yard-Fieldgoal auf 16:24 verkürzte.

Der anschließende Onside-Kick-Versuch, der den Lions noch eine letzte Chance auf eine Aufholjagd hätte ermöglichen können, blieb jedoch erfolglos. Die Dresden Monarchs sicherten den Ball und ließen die verbleibende Zeit von der Uhr laufen.

Trotz der Niederlage konnten die Braunschweig Lions viele positive Erkenntnisse aus der Partie mitnehmen. Gegen einen der Topfavoriten der Liga zeigte das Team eine geschlossene Mannschaftsleistung und bestätigte die positive Entwicklung der vergangenen Wochen. Mit Blick auf die kommenden Aufgaben wächst die Hoffnung, bald den ersten Saisonsieg einzufahren.

Scoreboard

07:00 – Blocked-Punt-Recovery-Touchdown L. Hernandez (PAT M. Peschelt)
07:07 – 12-Yard-TD-Pass R. Lombardi auf M. Moss (PAT F. Finke)
10:07 – 28-Yard-Fieldgoal M. Peschelt
10:14 – 33-Yard-TD-Pass R. Lombardi auf J. Torrededia (PAT F. Finke)
13:14 – 35-Yard-Fieldgoal M. Peschelt
13:17 – 32-Yard-Fieldgoal F. Finke
13:24 – 8-Yard-TD-Pass R. Lombardi auf D. Moore (PAT F. Finke)
16:24 – 39-Yard-Fieldgoal M. Peschelt

 

Fotos: Fabian Uebe

Doppelspieltag im Eintracht-Stadion: Lions treffen auf die Dresden Monarchs

Am Samstag, den 13. Juni, erwartet die Footballfans in Braunschweig ein besonderer Spieltag im Eintracht-Stadion. Gleich zwei Duelle zwischen den Braunschweig Lions und den Dresden Monarchs stehen auf dem Programm.

Den Auftakt macht um 12:00 Uhr das Rückspiel in der GFL-W: Die Lady Lions empfangen die Damenmannschaft aus Dresden. Im Anschluss treffen um 16:00 Uhr die Herren der beiden Teams in der effect® ENERGY GFL-Saison 2026 erneut aufeinander.

Dresden mit starkem Saisonstart

Die Dresden Monarchs reisen als amtierender deutscher Vizemeister mit viel Selbstvertrauen nach Braunschweig. Wie bereits in der Vorsaison legte das Team von Head Coach Greg Seamon einen nahezu perfekten Start hin und gewann die ersten vier Saisonspiele.

In der Offensive können sich die Sachsen weiterhin auf ein starkes Gerüst verlassen: Runningback Tofunmi Lala, die Wide Receiver Montigo Moss, Janne Särkelä und Jordi Torrededia sowie die erfahrenen Linemen Aaron Wahl und Philip Most sorgen für Konstanz und Durchschlagskraft.

Auf der Quarterback-Position gab es jedoch eine Veränderung. Mit Rocky Lombardi verpflichteten die Monarchs einen hochkarätigen Spielmacher. Der US-Amerikaner spielte unter anderem für Michigan State und Northern Illinois, stand kurzzeitig bei den Cincinnati Bengals unter Vertrag und lief zuletzt in der UFL für die Michigan Panthers auf. In den bisherigen Saisonspielen stellte Lombardi seine Qualität eindrucksvoll unter Beweis und zählt zu den Top-Quarterbacks der Liga.

Mit Montigo Moss konnte zudem ein besonderes Talent verpflichtet werden: Der Sohn von NFL-Legende Randy Moss bringt viel Potenzial mit und hat sich bereits als wichtige Anspielstation etabliert.

Auch in der Defense verfügen die Monarchs über zahlreiche Leistungsträger, darunter Linebacker Logan Mobelini, Florian zur Nieden und Chris Noack sowie die Defensive Backs Devonni Reed, Niklas Müller und Jason Denneboom. Ergänzt wird die Defensive Line durch Spieler wie Jonas Schulte und Eric Hausschild, während weitere internationale Verstärkungen zusätzliche Qualität ins Team bringen.

Wichtiger Gradmesser für die Lions

Das Hinspiel zum Saisonauftakt in Dresden endete deutlich mit 47:8 zugunsten der Monarchs. Seitdem hat sich bei den Braunschweig Lions jedoch einiges entwickelt. Zwar mussten sie sich auch in Potsdam geschlagen geben, doch in den beiden Heimspielen gegen Kiel (17:24) und Hildesheim (27:31) präsentierte sich das Team deutlich verbessert und war jeweils nah an einem Erfolg.

Das bevorstehende Duell gegen Dresden wird daher zu einer wichtigen Standortbestimmung für die Lions. Im Hinblick auf die kommenden Spiele gegen Düsseldorf, Straubing und Saarbrücken könnte die Partie richtungsweisend für den weiteren Saisonverlauf sein.

Doubleheader mit Premiere

Bereits vor dem GFL-Spiel der Herren kommt es zu einer besonderen Premiere im Eintracht-Stadion: Die Lady Lions treffen im Rückspiel der GFL-W auf die Dresden Monarchs (Kick-off 12:00 Uhr). Das Hinspiel konnten die Braunschweigerinnen in einem packenden Duell mit 40:38 für sich entscheiden.

Nach der Niederlage zuletzt gegen die Berlin Kobras wollen die Lady Lions nun vor heimischer Kulisse zurück in die Erfolgsspur finden. Beide Teams gehen hochmotiviert in diesen besonderen Spieltag.

Tickets für das Herren-Spiel berechtigen zugleich zum Eintritt für die Partie in der Damenbundesliga. Zudem ist die Pre-Game-Party ab 11:00 Uhr erstmals frei zugänglich – auch ohne Eintrittskarte. Tickets können bei Bedarf direkt vor Ort an der Tageskasse erworben werden.

Braunschweig Lions unterliegen den Hildesheim Invaders knapp mit 27:31

Mehr als 2.400 Zuschauer im Braunschweiger Eintracht-Stadion erlebten ein spannendes und bis in die Schlussphase offenes Niedersachsen-Derby zwischen den Braunschweig Lions und den Hildesheim Invaders. In einer Partie auf Augenhöhe setzten sich die Gäste erst in den letzten Sekunden mit 31:27 (7:7; 0:7; 7:3; 13:14) durch.

Bester Akteur auf Seiten der Lions war Quarterback Ryon Thomas. Der Spielmacher erzielte drei Touchdowns selbst per Lauf und sorgte mit knapp 200 Yards Raumgewinn immer wieder für wichtige Akzente in der Offensive.

Die Lions gewannen den Coin Toss und entschieden sich zunächst für den Ballbesitz. Nach einem starken Kickoff-Return von Finn Wilts bis an die eigene 35-Yard-Linie führte die Offense den Ball zügig in die Hälfte der Gäste. Den ersten Höhepunkt setzte schließlich Ryon Thomas, der mit einem 46-Yard-Lauf die Hausherren mit 7:0 in Führung brachte. Mark-Robin Peschelt verwandelte den Extrapunkt sicher.

Die Antwort der Invaders ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Bereits wenige Spielzüge später fand Quarterback Nelson Hughes III seinen Receiver Philipp Dolezal mit einem 34-Yard-Touchdownpass zum 7:7-Ausgleich. Im weiteren Verlauf des ersten Viertels bestimmten die Defensivreihen beider Mannschaften das Geschehen. Auf Braunschweiger Seite machte sich insbesondere die Rückkehr von Brandon Potts bemerkbar, der nach seiner verletzungsbedingten Pause wieder ins Team zurückkehrte. Auch Finn Oppermann, der von der Runningback- auf die Linebacker-Position wechselte, setzte wichtige Akzente.

Das zweite Viertel blieb zunächst von starker Defensivarbeit geprägt. Die Hildesheimer Defense um Kyle Kitchens setzte die Braunschweiger Offensive immer wieder unter Druck. Gleichzeitig präsentierte sich die Lions-Verteidigung im Vergleich zur Vorwoche deutlich verbessert und zwang die Gäste mehrfach zum Punt. Erst ein Ballverlust tief in der eigenen Hälfte brachte die Invaders in aussichtsreiche Feldposition. Diese Gelegenheit nutzten die Gäste konsequent: Nelson Hughes III bediente Lennart Stukenborg mit einem 26-Yard-Touchdownpass zur 14:7-Halbzeitführung.

Nach dem Seitenwechsel erhielten zunächst die Invaders den Ball und arbeiteten sich bis an die 15-Yard-Linie der Lions vor. Dort verhinderte Mark-Robin Peschelt mit einem Tackle für Raumverlust einen möglichen Touchdown, sodass die Gäste sich mit einem 32-Yard-Fieldgoal zum 17:7 begnügen mussten.

Kurz darauf bot sich Hildesheim die Chance, die Führung weiter auszubauen. Ein missglückter Snap bei einem 49-Yard-Fieldgoalversuch brachte jedoch die Lions zurück ins Spiel. Mark-Robin Peschelt und Leon Hockauf sicherten den freien Ball für Braunschweig. Ein langer Pass auf Peter Anderson und mehrere Läufe von Ryon Thomas führten schließlich zum Anschlusstouchdown. Thomas selbst überquerte aus einem Yard Entfernung die Endzone und verkürzte auf 14:17.

Im Schlussviertel erhöhten zunächst wieder die Gäste den Druck. Mit einer temporeichen Offense marschierten die Invaders über das Feld und bauten ihre Führung durch einen 15-Yard-Touchdownpass von Nelson Hughes III auf Noah Bomba auf 24:14 aus.

Doch die Lions blieben im Spiel. Erneut war es Ryon Thomas, der Verantwortung übernahm und seine Mannschaft mit einem spektakulären 51-Yard-Touchdownlauf auf 21:24 heranbrachte.

Die Antwort der Gäste folgte wenig später. Ein ein Yard langer Touchdownlauf von Matti Probst stellte den Zehn-Punkte-Vorsprung zum 31:21 wieder her. Doch die Lions hatten noch eine Antwort parat: Direkt nach dem Kickoff nahm Peter Anderson den Ball an der eigenen Ein-Yard-Linie auf und trug ihn über 99 Yards zum Touchdown zurück. Der Extrapunkt misslang, sodass die Braunschweiger auf 27:31 verkürzten.

In der Schlussphase schienen die Invaders die Entscheidung herbeiführen zu können, als sie bis an die 11-Yard-Linie der Lions vorstießen. Doch Brandon Potts sorgte mit einer Interception für die nächste Wende und brachte seine Mannschaft bei noch etwas mehr als zwei Minuten Restspielzeit zurück in Ballbesitz.

Die Lions nutzten die Gelegenheit und arbeiteten sich bis an die 24-Yard-Linie der Gäste vor. Dort stoppte die Hildesheimer Defense jedoch den letzten Angriffsversuch. Die Invaders ließen die verbleibenden Sekunden von der Uhr laufen und sicherten sich damit einen hart umkämpften 31:27-Auswärtssieg.

Für die Braunschweig Lions folgt nun eine spielfreie Woche, bevor am 13. Juni das nächste Heimspiel gegen die Dresden Monarchs auf dem Programm steht.

7:0 – 46-Yard-TD-Lauf R. Thomas (PAT M. Peschelt)
7:7 – 34-Yard-TD-Pass N. Hughes III auf P. Dolezal (PAT P. Krause)
7:14 – 26-Yard-TD-Pass N. Hughes III auf L. Stukenborg (PAT P. Krause)
7:17 – 32-Yard-Fieldgoal P. Krause
14:17 – 1-Yard-TD-Lauf R. Thomas (PAT M. Peschelt)
14:24 – 15-Yard-TD-Pass N. Hughes III auf N. Bomba (PAT P. Krause)
21:24 – 51-Yard-TD-Lauf R. Thomas (PAT M. Peschelt)
21:31 – 1-Yard-TD-Lauf M. Probst (PAT P. Krause)
27:31 – 99-Yard-Kickoff-Return-Touchdown P. Anderson (PAT nicht gut)

„The Clash“: Lions empfangen die Hildesheim Invaders zum Lokalderby

Im zweiten Heimspiel der effect® Energy GFL-Saison 2026 kommt es am kommenden Samstag zum mit Spannung erwarteten Lokalderby: Die Braunschweig Lions treffen im Eintracht-Stadion auf die Hildesheim Invaders (30. Mai, Kick-off 16:00 Uhr).

Es ist bereits das 23. Aufeinandertreffen der beiden Traditionsmannschaften. Die Statistik spricht klar für die Lions, die 18 Duelle für sich entscheiden konnten. Der letzte Sieg der Invaders gegen Braunschweig liegt zudem bereits mehrere Jahrzehnte zurück und datiert aus dem Jahr 1989.

Invaders in Topform

Während die Lions bislang noch auf ihren ersten Saisonsieg warten, sind die Hildesheim Invaders optimal in die Spielzeit gestartet. Mit drei deutlichen Siegen aus drei Spielen führt das Team von Head Coach Marcus Herford aktuell die Nordgruppe an – knapp vor den Dresden Monarchs.

Ein Schlüssel zum Erfolg ist die Konstanz im Kader. In der Offseason konnten die Invaders einen Großteil ihrer Stammspieler halten und das Team gezielt verstärken.

Allen voran sorgt Quarterback Nelson Hughes, nach seiner Verletzung 2025 wieder zurück als Starter, für Furore. Mit über 900 Passing Yards und insgesamt zwölf Touchdowns sowie zusätzlich 110 Yards Raumgewinn und zwei weiteren Scores per Lauf gehört er aktuell zu den dominierenden Quarterbacks der Liga. Unterstützung erhält er weiterhin von Hendrik Scharnbacher, der ebenfalls eine wichtige Rolle im Angriffsspiel einnimmt.

Im Backfield ist Runningback Jeremie Kwanzambi Beni eine zentrale Stütze der Offense. Der Brite, der 2025 von den Allgäu Comets nach Hildesheim wechselte, war bereits in der vergangenen Saison bester Scorer seines Teams.

Als Top-Anspielstation hat sich bislang Wide Receiver Paul Terjung etabliert. Mit 19 Receptions für 380 Yards und vier Touchdowns zählt das deutsche Nachwuchstalent aktuell zu den besten Passempfängern der Liga. Darüber hinaus verfügt Hildesheim mit Spielern wie Philipp Dolezal, Pieter Solf und Matti Probst über ein breites und gefährliches Receiver-Corps.

Defense mit Qualität und Erfahrung

Auch defensiv sind die Invaders hervorragend aufgestellt. Linebacker Julian Thompson führt die Statistik als bester Tackler seines Teams an und überzeugt mit starken Leistungen, darunter mehrere Quarterback-Sacks und erzwungene Ballverluste.

Neu im Team ist mit Kyle Kitchens einer der auffälligsten Defensivspieler der Liga. Der US-Amerikaner bringt umfangreiche Erfahrung aus der GFL und der ELF mit und zeigt auch in dieser Saison wieder seine Klasse.

Ebenfalls ein bekanntes Gesicht in Braunschweig ist Willem Vancompernolle. Der ehemalige Lions-Spieler, der vor der Saison nach Hildesheim wechselte, hat sich nach einem Positionswechsel in der vergangenen Spielzeit zu einem wichtigen Bestandteil der Passverteidigung entwickelt.

Lions vor großer Herausforderung

Für die Braunschweig Lions bleibt die Situation weiterhin herausfordernd. Nach der deutlichen Niederlage zuletzt in Potsdam ist der Kader durch Verletzungen und Ausfälle weiter geschwächt. Besonders die jungen Spieler sind nun gefordert, gemeinsam mit den verbliebenen Routiniers Verantwortung zu übernehmen.

Dennoch dürfen sich die Fans auf ein intensives und emotionales Derby freuen. „The Clash“ verspricht ein spannendes Spiel mit vielen Highlights – und die Lions werden alles daransetzen, vor heimischer Kulisse ein Ausrufezeichen zu setzen.

Deutliche Niederlage der Braunschweig Lions bei den Potsdam Royals

Die Braunschweig Lions mussten sich am Wochenende beim amtierenden Deutschen Meister, den Potsdam Royals, deutlich mit 3:75 (0:32; 0:22; 0:7; 3:14) geschlagen geben. Unter sommerlichen Bedingungen fanden die personell angeschlagenen Braunschweiger über die gesamte Spielzeit hinweg kaum Mittel gegen die starken Gastgeber.

Die Royals bestimmten die Partie von Beginn an und setzten bereits im ersten Viertel früh klare Akzente. Die Defense der Potsdamer ließ dem Angriff der Lions um Quarterback Ryon Thomas nur wenig Raum zur Entfaltung. Gleichzeitig stellte die Offensive der Gastgeber die Braunschweiger Verteidigung immer wieder vor große Probleme. Vier Touchdowns im ersten Quarter sorgten bereits früh für eine deutliche Führung der Royals.

Auch im zweiten Spielabschnitt blieb Potsdam das dominierende Team. Zwar konnten die Lions nach einem eigenen Punt tief in der Hälfte der Royals den Ball sichern, doch die sich bietende Gelegenheit blieb ungenutzt. Ein Passversuch von Ryon Thomas wurde abgefangen und über nahezu das gesamte Feld zum Touchdown zurückgetragen. Mit drei weiteren Scores bauten die Royals ihre Führung bis zur Halbzeit auf 54:0 aus.

Nach der Pause nahmen die Gastgeber etwas Tempo aus dem Spiel und rotierten verstärkt durch ihre Reihen. Dennoch fanden die Lions weiterhin kaum Wege in die gegnerische Endzone, während die Potsdamer Offensive auch mit Spielern aus der zweiten Reihe erfolgreich blieb. Vor dem Schlussviertel stand es 61:0.

Direkt zu Beginn des vierten Quarters erhöhten die Royals auf 68:0. Im Anschluss gelang den Braunschweigern ihr bester Drive der Partie. Läufe von Ryon Thomas und Nils Bünger sowie ein Passfang von Peter Anderson brachten die Lions bis tief in die Hälfte der Gastgeber. Den einzigen Punktgewinn für Braunschweig erzielte schließlich Mark Peschelt mit einem erfolgreichen 37-Yard-Fieldgoal zum zwischenzeitlichen 68:3.

Den Schlusspunkt der Begegnung setzte Potsdams Nachwuchs-Quarterback Moritz Richter mit einem 18-Yard-Touchdownlauf zum Endstand von 75:3.

Für die Braunschweig Lions geht es nun mit zwei weiteren anspruchsvollen Aufgaben weiter. Bereits am 30. Mai wartet das Duell gegen die Hildesheim Invaders, ehe am 13. Juni die Partie gegen die Dresden Monarchs ansteht.

Scoreboard

08:00 – 41-Yard-TD-Pass X. Bullock auf M. Spiller (TPC X. Bullock)
16:00 – 27-Yard-TD-Pass X. Bullock auf E. Bakare (TPC M. McLeod)
24:00 – 3-Yard-TD-Pass X. Bullock auf M. McLeod (TPC X. Bullock)
32:00 – 5-Yard-TD-Pass X. Bullock auf E. Bakare (TPC P. Martin)
40:00 – 34-Yard-TD-Pass X. Bullock auf M. McLeod (TPC M. McLeod)
46:00 – 88-Yard-Interception-Return-TD R. Tomasello (TPC nicht gut)
54:00 – 10-Yard-TD-Pass X. Bullock auf C. Kyei (TPC F. Krause)
61:00 – 6-Yard-TD-Pass X. Bullock auf P. Martin (PAT H. Bals)
68:00 – 11-Yard-TD-Pass X. Bullock auf K. Tiamiu (PAT H. Bals)
68:03 – 37-Yard-Fieldgoal M. Peschelt
75:03 – 18-Yard-TD-Lauf M. Richter (PAT H. Bals)

Fotos: Fabian Uebe

Braunschweig Lions zu Gast beim Deutschen Meister

Am kommenden Samstag (23. Mai, Kick-off 16:00 Uhr, Sportpark Luftschiffhafen) treffen die Braunschweig Lions auswärts auf den amtierenden Deutschen Meister der effect® Energy GFL, die Potsdam Royals.

Für das Team von Head Coach Michael Vogt ist die Ausgangslage in der Saison 2026 nicht einfach. Zwar konnten nach dem erneuten Gewinn des GFL-Bowls viele Leistungsträger gehalten werden, doch mit Blick auf die starke Konkurrenz und den Verlauf des ersten Saisonspiels gegen die Berlin Rebels ist klar: Die Royals müssen sich auf eine herausfordernde Spielzeit einstellen.

Offense mit Klasse und Erfahrung

Auf der Quarterback-Position setzen die Potsdam Royals weiterhin auf den amtierenden GFL-Bowl MVP Xeavier Bullock. Der US-Amerikaner stieß im Laufe der Saison 2025 zum Team und konnte sich schnell als Starting Quarterback durchsetzen.

Für den zu den Berlin Rebels gewechselten Wide Receiver Nate Stewart verpflichteten die Royals Maximilian McLeod. Der US-Amerikaner überzeugte an der Colorado School of Mines mit beeindruckenden Zahlen: In 56 Spielen erzielte er über 4.600 Yards Raumgewinn und 54 Touchdowns. Damit gehört er zu den produktivsten Receivern in der Geschichte der NCAA Division II.

Mit Allrounder Heiko Bals bleibt zudem eine wichtige Offensivstütze im Team. Verstärkt wird das Backfield durch Runningback Chrisman Kyei, der von den Hamburg Sea Devils nach Potsdam wechselte und als einer der stärksten deutschen Spieler auf seiner Position gilt.

Defensive weiterhin stark besetzt

Auch defensiv sind die Royals hochkarätig aufgestellt. Linebacker Ryan Minniti führt die Defense an, unterstützt von den erfahrenen Defensive Backs Ronaldo Tomasello und Ruben De Ruyter, die zu den gefährlichsten Spielern der Liga auf ihrer Position zählen.

Neu im Team sind Linebacker Paul Stegemann sowie Defensive End Hunter Hewitt. Stegemann bringt Erfahrung aus Stationen bei Berlin Thunder und den Vienna Vikings mit. Hewitt, zuvor an der Southern Arkansas University aktiv, wurde von 2022 bis 2025 durchgehend als All-Conference-Spieler ausgezeichnet und zählt zu den vielversprechenden Verstärkungen der Royals.

Beide Teams mit unterschiedlichen Saisonstarts

Die Potsdam Royals starteten mit einem knappen 15:14-Sieg gegen die Berlin Rebels in die Saison. Nach einem 0:14-Rückstand zur Halbzeit kämpfte sich der Titelverteidiger eindrucksvoll zurück und drehte die Partie mit zwei Touchdowns sowie einem späten Field Goal von Heiko Bals.

Die Braunschweig Lions mussten sich hingegen in ihrem Heimspiel gegen die Kiel Baltic Hurricanes mit 17:24 geschlagen geben. Nach einer starken ersten Halbzeit und einer 10:0-Führung verloren die Lions nach der Pause zunehmend die Kontrolle über das Spiel. Kiel nutzte seine Möglichkeiten konsequent und sicherte sich in der Schlussphase den Sieg.

Damit stehen die Lions nach zwei Spielen weiterhin ohne Erfolg da – und mit dem amtierenden Deutschen Meister wartet nun die nächste große Herausforderung auf das Team.