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Autor: admin

Braunschweig Lions zu Gast bei den Straubing Spiders

Am kommenden Samstag reisen die Braunschweig Lions zum Interconference-Duell nach Niederbayern – im Donausportzentrum Peterswöhrd treffen die Löwen auf die Straubing Spiders. Beide Teams stehen vor einer richtungsweisenden Partie, denn sowohl im Norden als auch im Süden kämpfen beide Mannschaften aktuell um den Anschluss in ihren jeweiligen Tabellen.

Ausgangslage: Duell zweier Teams auf der Suche nach Konstanz

Ein Blick auf die Tabelle zeigt: Sowohl die Braunschweig Lions als auch die Straubing Spiders haben bislang einen schwierigen Saisonstart erlebt.

  • Braunschweig Lions: 1 Sieg bei 5 Niederlagen (GFL Nord)
  • Straubing Spiders: 0 Siege bei 5 Niederlagen (GFL Süd)

Für beide Teams ist die Partie somit mehr als nur ein weiteres Saisonspiel – es ist die Chance, Momentum aufzubauen und den Turnaround einzuleiten.

Saisonverlauf Braunschweig Lions: Lichtblicke trotz schwieriger Ergebnisse

Die Lions starteten mit einer Serie von Niederlagen in die Saison, unter anderem gegen Top-Teams wie Dresden und Potsdam.
Dabei zeigte sich vor allem gegen offensivstarke Gegner, dass die Braunschweiger noch Abstimmungsprobleme hatten.

Der erste Erfolg in Düsseldorf am letzten Samstag war jedoch ein wichtiges Zeichen: Die Offense fand Rhythmus und die Defense zeigte sich stark verbessert und stabiler.

Schlüsselspieler Lions

  • QB Ryon Thomas – Dreh- und Angelpunkt der Offense, sowohl im Passspiel als auch als Läufer gefährlich
  • WR Peter Anderson – Big-Play-Receiver, mehrfacher Touchdown-Faktor
  • WR Leon Kusterer / Jonathan ter Horst – wichtige Anspielstationen im Kurz- und Intermediate-Passspiel
  • Defense – zuletzt mit wichtigen Stops und Turnovers im Auswärtssieg gegen Düsseldorf

Die Lions-Offense zeigte bereits, welches Potenzial vorhanden ist – Konstanz bleibt jedoch der entscheidende Faktor.

Saisonverlauf Straubing Spiders: Enge Spiele, aber noch ohne Sieg

Die Straubing Spiders mussten in den ersten fünf Spielen ausschließlich Niederlagen hinnehmen, zeigten dabei aber mehrfach konkurrenzfähige Leistungen.

Ergebnisse (Auswahl):

  • vs. Schwäbisch Hall Unicorns: 21:66
  • vs. Pforzheim Wilddogs: 9:27
  • vs. Saarland Hurricanes: 16:21
  • vs. Allgäu Comets: 20:24
  • vs. Munich Cowboys: 14:41

Gerade die knappen Spiele gegen Saarland und Allgäu zeigen, dass die Spiders näher an ihrem ersten Saisonsieg sind, als es die Bilanz vermuten lässt.

Spotlight: Spieler der Straubing Spiders

Die Spiders setzen auf eine Mischung aus regionalen Leistungsträgern und internationalen Verstärkungen:

Offense

  • QB Raleigh Yeldell – leitet das Angriffsspiel, hat einen guten Arm und ist auch als Läufer nicht zu unterschätzen.
  • WR Jordan-Xavier Pouncey, Okeoghene-Ovie Bazunu – zentrale Targets im Passspiel.
  • RB Anthony-Earl Green Jr. – trägt die Verantwortung im Laufspiel, ist aber auch als Passempfänger zur Stelle.

Defense

  • LB Luca Aigner & Samuel-James Yates – Leader bei den Linebackern, wichtig gegen das variable Lions-Spiel
  • DB Christopher Aigner, CJ Hangartner, Kristof Komiszar – Schlüsselspieler in der Passverteidigung

Matchup im Fokus

Lions-Offense vs. Spiders-Defense

Die Braunschweiger Offense um QB Ryon Thomas ist variabel und kann sowohl über den Pass als auch über das Laufspiel agieren. Entscheidend wird sein, ob die Spiders-Defense früh Druck erzeugen kann.

Spiders-Offense vs. Lions-Defense

Straubing muss Wege finden, Drives konstant abzuschließen. Gerade in engen Spielen fehlte bislang die Effizienz in der Red Zone.

Schlüssel zum Spiel

  • Turnover-Battle: Wer Fehler vermeidet, verschafft sich klare Vorteile
  • Explosive Plays der Lions vs. Disziplinierte Defense der Spiders
  • Momentum: Beide Teams warten auf den nächsten Schritt – wer setzt das erste Ausrufezeichen?

Fazit

Das Duell zwischen den Straubing Spiders und den Braunschweig Lions ist ein klassisches “Bounce-Back-Game”. Beide Teams stehen unter Druck, beide suchen den Anschluss – und genau deshalb ist ein intensives, physisches Spiel und im wartsen Sinne des Wortes „heißes“ Spiel zu erwarten.

Für die Lions bietet sich die Chance, den Auswärtssieg in Düsseldorf zu bestätigen und den nächsten Schritt in Richtung Stabilität zu gehen.
Für die Spiders hingegen ist es die Gelegenheit, vor heimischem Publikum den ersten Saisonsieg einzufahren.

effect® Energy GFL 2026 – Samstag, 27. Juni | Kick-off 16:00 Uhr | Donausportzentrum Peterswöhrd

Nord Automobile neuer Partner der Lions

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Die Braunschweig Lions danken herzlich und freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit mit ihrem neuen Partner.

Erster Saisonsieg: Braunschweig Lions gewinnen bei den Düsseldorf Panther

Der Knoten ist geplatzt: Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung feierten die Braunschweig Lions in der effect® Energy GFL 2026 ihren ersten Saisonsieg. Bei hochsommerlichen Temperaturen setzten sich die Löwen im Benrather Stadion in Düsseldorf mit 34:20 (7:0; 14:6; 3:8; 10:6) gegen die Düsseldorf Panther durch.

Die Lions starteten mit dem ersten Angriffsrecht in die Partie. Der Auftaktdrive verlief zunächst noch etwas holprig und endete mit einem Punt. Doch auch die Gastgeber fanden gegen die gut vorbereitete Braunschweiger Verteidigung zunächst keine Mittel und mussten sich schnell wieder vom Ballbesitz trennen.

Im zweiten Angriffsdrive lief es für die Lions deutlich besser. Mit kurzen Pässen auf Jonathan ter Horst, Leon Kusterer und Peter Anderson arbeitete sich die Offense tief in die Hälfte der Panther vor. Ein ausgespielter vierter Versuch an der Düsseldorfer 36-Yard-Linie brachte schließlich die Führung: Ryon Thomas fand Peter Anderson mit einem kurzen Pass, der anschließend mehrere Verteidiger aussteigen ließ und zum 7:0 in die Endzone lief. Mark-Robin Peschelt verwandelte den Extrapunkt sicher.

Auch zu Beginn des zweiten Viertels blieb die Braunschweiger Defense tonangebend und stoppte die Gastgeber erneut früh. Im anschließenden Drive sorgten Leon Kusterer und Arvid Lippels mit wichtigen Passfängen für Raumgewinn, bevor Ryon Thomas eine Lücke in der Defensive der Panther nutzte und mit einem spektakulären 50-Yard-Lauf auf 14:0 erhöhte.

Die Gastgeber fanden weiterhin kaum Wege in die Nähe der Braunschweiger Endzone. Die Lions-Offense dagegen spielte selbstbewusst weiter und erhöhte die Führung wenig später. Nach einem schnellen Drive bediente Thomas seinen Receiver Jonathan ter Horst mit einem 33-Yard-Touchdownpass zum 21:0.

Kurz vor der Halbzeit meldeten sich die Panther zurück. Quarterback Isaiah Weed brachte sein Team mit Pässen auf Daniel Pedro und Gennadiy Adams in aussichtsreiche Position. Schließlich nahm er den Ball selbst in die Hand und verkürzte mit einem 24-Yard-Lauf auf 6:21. Der Versuch zum Extrapunkt blieb erfolglos.

Nach der Pause setzte die Braunschweiger Defense zunächst ein weiteres Ausrufezeichen. Zwar arbeiteten sich die Düsseldorfer bis an die Fünf-Yard-Linie der Lions vor, doch die Verteidigung hielt stand und erzwang ein Turnover. Wenig später konnten die Panther jedoch von einer günstigen Feldposition profitieren und durch einen Vier-Yard-Touchdownpass auf Tight End Sven Appelt auf 14:21 verkürzen.

Die Antwort der Lions ließ nicht lange auf sich warten. Ryon Thomas führte sein Team mit eigenen Läufen sowie Pässen auf Peter Anderson und Aaron Lawson erneut tief in die Hälfte der Gastgeber. Mark-Robin Peschelt erhöhte die Führung anschließend mit einem 28-Yard-Fieldgoal auf 24:14.

Mit diesem Spielstand ging es ins Schlussviertel. Die Panther versuchten noch einmal Druck aufzubauen, scheiterten jedoch erneut an der starken Braunschweiger Verteidigung. Im Gegenzug bereiteten zwei lange Passfänge von Peter Anderson das nächste Field Goal von Mark-Robin Peschelt vor, der aus 34 Yards zum 27:14 traf.

Die Vorentscheidung fiel wenig später durch die Defense der Lions. Brandon Potts fing einen tiefen Pass von Isaiah Weed spektakulär ab und brachte seine Mannschaft erneut in Ballbesitz. Diesen nutzte die Offense konsequent: Peter Anderson, Ryon Thomas und Leon Kusterer führten die Lions bis an die 32-Yard-Linie der Panther. Von dort fand Thomas seinen Receiver Kusterer mit einem Touchdownpass zum 34:14.

Die Panther verkürzten in den letzten Minuten zwar noch einmal durch einen Neun-Yard-Touchdownpass auf James Okike auf 20:34, doch die Lions behielten die Kontrolle. Finn Oppermann sicherte den anschließenden Onside-Kick-Versuch der Gastgeber, und ein weiteres First Down durch Ryon Thomas ermöglichte es den Braunschweigern, die verbleibende Zeit von der Uhr zu nehmen.

Mit dem verdienten Auswärtssieg belohnten sich die Lions für ihre positive Entwicklung der vergangenen Wochen und feierten gleichzeitig ihren ersten Erfolg der Saison 2026.

Scoreboard

  • 7:0 – 36-Yard-TD-Pass R. Thomas auf P. Anderson (PAT M. Peschelt)
  • 14:0 – 50-Yard-TD-Lauf R. Thomas (PAT M. Peschelt)
  • 21:0 – 33-Yard-TD-Pass R. Thomas auf J. ter Horst (PAT M. Peschelt)
  • 21:6 – 24-Yard-TD-Lauf I. Weed (PAT nicht gut)
  • 21:14 – 4-Yard-TD-Pass I. Weed auf S. Appelt (TPC D. Pedro)
  • 24:14 – 28-Yard-Fieldgoal M. Peschelt
  • 27:14 – 34-Yard-Fieldgoal M. Peschelt
  • 34:14 – 32-Yard-TD-Pass R. Thomas auf L. Kusterer (PAT M. Peschelt)
  • 34:20 – 9-Yard-TD-Pass I. Weed auf J. Okike (TPC nicht gut)
Fotos: Fabian Uebe

Lions zu Gast bei den Düsseldorf Panther

effect® Energy GFL 2026 – 7. Spieltag

Wenn die Braunschweig Lions am kommenden Samstag bei den Düsseldorf Panther antreten, treffen zwei Teams aufeinander, die in der bisherigen GFL-Saison 2026 noch nach ihrer Form suchen. Für beide Mannschaften steht im direkten Duell viel auf dem Spiel – nicht zuletzt mit Blick auf den Anschluss an das Tabellenmittelfeld.

Schwierige Ausgangslage auf beiden Seiten

Sowohl die Gastgeber als auch die Lions stehen aktuell unter Druck. Die Düsseldorf Panther konnten bislang einen Sieg bei vier Niederlagen verbuchen und rangieren damit im unteren Tabellendrittel der GFL Nord.
Die Lions hingegen warten nach fünf Spieltagen weiterhin auf ihren ersten Erfolg und belegen derzeit den letzten Tabellenplatz.

Für beide Teams ist das Aufeinandertreffen somit ein Schlüsselspiel, um im Saisonverlauf ein wichtiges Signal zu setzen.

Saisonverlauf der Düsseldorf Panther

Die Panther starteten mit einem schweren Programm in die Saison und mussten sich gleich zum Auftakt den Dresden Monarchs geschlagen geben (20:45). Auch gegen die Hildesheim Invaders (3:35) und Regensburg Phoenix (16:23) waren die Rheinländer unterlegen.

Erst Anfang Juni gelang die Trendwende: Beim Auswärtsspiel in Kiel zeigte Düsseldorf eine stabilere Leistung und sicherte sich mit einem 14:7 den bislang einzigen Saisonsieg.

Auffällig ist dabei: Die Panther zeigen immer wieder starke Phasen, können diese jedoch noch nicht konstant über vier Quarter abrufen – ein Faktor, der gegen die Lions erneut entscheidend sein könnte.

Schlüsselspieler im Fokus

Die Offense der Panther wird angeführt von Quarterback Isaiah Weed, der als Spielmacher das Passspiel dirigiert und gleichzeitig durch seine Athletik selbst für Raumgewinn sorgen kann.

Unterstützt wird er unter anderem von:

  • James Okike (WR) – physischer Receiver und wichtige Anspielstation im vertikalen Passspiel
  • Daniel Pedro (WR) – athletischer Passempfänger mit Big-Play-Potenzial
  • Gennadiy Adams (RB) – erfahrener Runningback, der für Stabilität im Laufspiel sorgt

Defensiv setzen die Panther auf eine aggressive Front mit Spielern wie Jurriente Davis (LB) und Dy’vonne Inyang (DB), die insbesondere im offenen Feld Akzente setzen können.

Gerade die Mischung aus internationalen Imports und jungen deutschen Spielern macht das Team schwer ausrechenbar.

Historie spricht für die Lions

Ein Blick auf den direkten Vergleich zeigt klar: In bisherigen GFL-Duellen hatten die Braunschweig Lions häufig die Oberhand und konnten die meisten Begegnungen für sich entscheiden.

Auch wenn sich beide Teams aktuell im Umbruch befinden, bleibt diese Historie ein mentaler Faktor – insbesondere für die Gastgeber.

Lions wollen den Turnaround

Für die Braunschweig Lions geht es in Düsseldorf nicht nur um den ersten Saisonsieg, sondern auch um die Stabilisierung der eigenen Leistungen. Nach Niederlagen gegen Topteams wie Dresden oder Potsdam zeigten die Lions zuletzt bereits Fortschritte, mussten sich jedoch weiterhin geschlagen geben.

Im Duell mit den Panther bietet sich nun die Chance, diese Entwicklung in Zählbares umzuwandeln.

Fazit: Duell auf Augenhöhe

Das Aufeinandertreffen am Samstag verspricht Spannung:
Zwei Teams mit ähnlicher Ausgangslage, individuelle Qualität auf beiden Seiten und der klare Wille, den Negativtrend zu stoppen.

Kleinigkeiten könnten den Unterschied machen – Turnover, Special Teams oder die Effizienz in der Red Zone.

Kick-off ist am Samstag, den 20. Juni 2026 um 16 Uhr im Stadion Benrath in Düsseldorf.

Starker Heimauftritt der Braunschweig Lions gegen die Dresden Monarchs

Vor 2.100 Zuschauern im Eintracht-Stadion lieferten die Braunschweig Lions gegen die Dresden Monarchs eine überzeugende Leistung ab. Gegen einen der Favoriten der effect® Energy GFL 2026 hielten die Lions die Partie bis in die Schlussphase offen und mussten sich am Ende nur knapp mit 16:24 (0:0; 10:14; 3:3; 3:7) geschlagen geben.

Das Team von Head Coach Brayden McCombs gewann den Coin Toss und entschied sich zunächst für den Ballbesitz. Quarterback Ryon Thomas führte die Lions mit eigenen Läufen und kurzen Pässen auf Peter Anderson früh in die Hälfte der Gäste. Nach einigen erfolgreichen Spielzügen fand die Defensive der Monarchs jedoch besser ins Spiel, stoppte den Drive und zwang die Hausherren zum Punt.

Wer vor der Partie ein Offensivspektakel der Dresdner erwartet hatte, wurde zunächst von der gut eingestellten Braunschweiger Verteidigung überrascht. Beide Defensivreihen bestimmten das Geschehen im ersten Viertel und ließen kaum Raumgewinne oder gefährliche Aktionen zu. Punkte blieben auf beiden Seiten zunächst aus.

Auch das zweite Quarter begann mit erfolgreichen Defensivaktionen beider Teams. Das erste Highlight der Partie setzte schließlich das Special Team der Lions. Louis Bergeron blockte einen Punt der Monarchs an deren 15-Yard-Linie. Der freie Ball rollte in die Dresdner Endzone, wo ihn Safety Léo Hernandez zum Touchdown sicherte. Mark-Robin Peschelt verwandelte den Extrapunkt zur 7:0-Führung.

Die Antwort der Gäste folgte prompt. Quarterback Rocky Lombardi führte die Monarchs mit wenigen Spielzügen über das Feld und fand Wide Receiver Montige Moss mit einem 12-Yard-Touchdownpass zum Ausgleich.

Doch auch die Braunschweiger Offensive blieb aktiv. Zwei tiefe Pässe auf Leon Kusterer und Peter Anderson brachten die Lions erneut in aussichtsreiche Position. Mark-Robin Peschelt sorgte anschließend mit einem 28-Yard-Fieldgoal für die erneute Führung zum 10:7.

Kurz vor der Halbzeit erhöhten die Monarchs noch einmal das Tempo. Mit einer schnellen Angriffsserie überquerten sie das Feld in weniger als einer Minute. Rocky Lombardi bediente schließlich Jordi Torrededia mit einem 33-Yard-Touchdownpass zum 14:10-Halbzeitstand aus Sicht der Gäste.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Defensivreihen prägend für das Spiel. Für den ersten Höhepunkt sorgte erneut Louis Bergeron, der einen Fumble von Dresdens Quarterback an der eigenen 40-Yard-Linie sichern konnte.

Die Lions nutzten die gute Feldposition. Läufe von Ryon Thomas und ein Pass auf Peter Anderson führten das Team bis in die Red Zone der Monarchs. Den Abschluss besorgte erneut Mark-Robin Peschelt mit einem 35-Yard-Fieldgoal zum 13:14-Anschluss.

Kurz vor Ende des dritten Viertels arbeiteten sich die Monarchs ihrerseits in Schlagdistanz vor. Die Braunschweiger Verteidigung hielt dem Druck lange stand und ließ schließlich lediglich ein 32-Yard-Fieldgoal von Florian Finke zum 17:13 für Dresden zu.

Die Entscheidung fiel erst spät im Schlussviertel. Nachdem ein ausgespielter vierter Versuch der Lions in der Hälfte der Monarchs erfolglos blieb, nutzten die Gäste ihre Chance konsequent. Vor allem Runningback David Moore sorgte mit seiner physischen Spielweise für wichtige Raumgewinne. Den erfolgreichen Abschluss der Angriffsserie erzielte Moore selbst nach einem acht Yards langen Screen-Pass von Rocky Lombardi zum 24:13.

Die Lions gaben sich jedoch nicht auf. Mit Pässen auf Leon Kusterer, Aaron Lawson und Jonathan ter Horst führte Ryon Thomas sein Team noch einmal tief in die Hälfte der Monarchs. Erneut war es Mark-Robin Peschelt, der mit einem 39-Yard-Fieldgoal auf 16:24 verkürzte.

Der anschließende Onside-Kick-Versuch, der den Lions noch eine letzte Chance auf eine Aufholjagd hätte ermöglichen können, blieb jedoch erfolglos. Die Dresden Monarchs sicherten den Ball und ließen die verbleibende Zeit von der Uhr laufen.

Trotz der Niederlage konnten die Braunschweig Lions viele positive Erkenntnisse aus der Partie mitnehmen. Gegen einen der Topfavoriten der Liga zeigte das Team eine geschlossene Mannschaftsleistung und bestätigte die positive Entwicklung der vergangenen Wochen. Mit Blick auf die kommenden Aufgaben wächst die Hoffnung, bald den ersten Saisonsieg einzufahren.

Scoreboard

07:00 – Blocked-Punt-Recovery-Touchdown L. Hernandez (PAT M. Peschelt)
07:07 – 12-Yard-TD-Pass R. Lombardi auf M. Moss (PAT F. Finke)
10:07 – 28-Yard-Fieldgoal M. Peschelt
10:14 – 33-Yard-TD-Pass R. Lombardi auf J. Torrededia (PAT F. Finke)
13:14 – 35-Yard-Fieldgoal M. Peschelt
13:17 – 32-Yard-Fieldgoal F. Finke
13:24 – 8-Yard-TD-Pass R. Lombardi auf D. Moore (PAT F. Finke)
16:24 – 39-Yard-Fieldgoal M. Peschelt

 

Fotos: Fabian Uebe

Doppelspieltag im Eintracht-Stadion: Lions treffen auf die Dresden Monarchs

Am Samstag, den 13. Juni, erwartet die Footballfans in Braunschweig ein besonderer Spieltag im Eintracht-Stadion. Gleich zwei Duelle zwischen den Braunschweig Lions und den Dresden Monarchs stehen auf dem Programm.

Den Auftakt macht um 12:00 Uhr das Rückspiel in der GFL-W: Die Lady Lions empfangen die Damenmannschaft aus Dresden. Im Anschluss treffen um 16:00 Uhr die Herren der beiden Teams in der effect® ENERGY GFL-Saison 2026 erneut aufeinander.

Dresden mit starkem Saisonstart

Die Dresden Monarchs reisen als amtierender deutscher Vizemeister mit viel Selbstvertrauen nach Braunschweig. Wie bereits in der Vorsaison legte das Team von Head Coach Greg Seamon einen nahezu perfekten Start hin und gewann die ersten vier Saisonspiele.

In der Offensive können sich die Sachsen weiterhin auf ein starkes Gerüst verlassen: Runningback Tofunmi Lala, die Wide Receiver Montigo Moss, Janne Särkelä und Jordi Torrededia sowie die erfahrenen Linemen Aaron Wahl und Philip Most sorgen für Konstanz und Durchschlagskraft.

Auf der Quarterback-Position gab es jedoch eine Veränderung. Mit Rocky Lombardi verpflichteten die Monarchs einen hochkarätigen Spielmacher. Der US-Amerikaner spielte unter anderem für Michigan State und Northern Illinois, stand kurzzeitig bei den Cincinnati Bengals unter Vertrag und lief zuletzt in der UFL für die Michigan Panthers auf. In den bisherigen Saisonspielen stellte Lombardi seine Qualität eindrucksvoll unter Beweis und zählt zu den Top-Quarterbacks der Liga.

Mit Montigo Moss konnte zudem ein besonderes Talent verpflichtet werden: Der Sohn von NFL-Legende Randy Moss bringt viel Potenzial mit und hat sich bereits als wichtige Anspielstation etabliert.

Auch in der Defense verfügen die Monarchs über zahlreiche Leistungsträger, darunter Linebacker Logan Mobelini, Florian zur Nieden und Chris Noack sowie die Defensive Backs Devonni Reed, Niklas Müller und Jason Denneboom. Ergänzt wird die Defensive Line durch Spieler wie Jonas Schulte und Eric Hausschild, während weitere internationale Verstärkungen zusätzliche Qualität ins Team bringen.

Wichtiger Gradmesser für die Lions

Das Hinspiel zum Saisonauftakt in Dresden endete deutlich mit 47:8 zugunsten der Monarchs. Seitdem hat sich bei den Braunschweig Lions jedoch einiges entwickelt. Zwar mussten sie sich auch in Potsdam geschlagen geben, doch in den beiden Heimspielen gegen Kiel (17:24) und Hildesheim (27:31) präsentierte sich das Team deutlich verbessert und war jeweils nah an einem Erfolg.

Das bevorstehende Duell gegen Dresden wird daher zu einer wichtigen Standortbestimmung für die Lions. Im Hinblick auf die kommenden Spiele gegen Düsseldorf, Straubing und Saarbrücken könnte die Partie richtungsweisend für den weiteren Saisonverlauf sein.

Doubleheader mit Premiere

Bereits vor dem GFL-Spiel der Herren kommt es zu einer besonderen Premiere im Eintracht-Stadion: Die Lady Lions treffen im Rückspiel der GFL-W auf die Dresden Monarchs (Kick-off 12:00 Uhr). Das Hinspiel konnten die Braunschweigerinnen in einem packenden Duell mit 40:38 für sich entscheiden.

Nach der Niederlage zuletzt gegen die Berlin Kobras wollen die Lady Lions nun vor heimischer Kulisse zurück in die Erfolgsspur finden. Beide Teams gehen hochmotiviert in diesen besonderen Spieltag.

Tickets für das Herren-Spiel berechtigen zugleich zum Eintritt für die Partie in der Damenbundesliga. Zudem ist die Pre-Game-Party ab 11:00 Uhr erstmals frei zugänglich – auch ohne Eintrittskarte. Tickets können bei Bedarf direkt vor Ort an der Tageskasse erworben werden.

Braunschweig Lions unterliegen den Hildesheim Invaders knapp mit 27:31

Mehr als 2.400 Zuschauer im Braunschweiger Eintracht-Stadion erlebten ein spannendes und bis in die Schlussphase offenes Niedersachsen-Derby zwischen den Braunschweig Lions und den Hildesheim Invaders. In einer Partie auf Augenhöhe setzten sich die Gäste erst in den letzten Sekunden mit 31:27 (7:7; 0:7; 7:3; 13:14) durch.

Bester Akteur auf Seiten der Lions war Quarterback Ryon Thomas. Der Spielmacher erzielte drei Touchdowns selbst per Lauf und sorgte mit knapp 200 Yards Raumgewinn immer wieder für wichtige Akzente in der Offensive.

Die Lions gewannen den Coin Toss und entschieden sich zunächst für den Ballbesitz. Nach einem starken Kickoff-Return von Finn Wilts bis an die eigene 35-Yard-Linie führte die Offense den Ball zügig in die Hälfte der Gäste. Den ersten Höhepunkt setzte schließlich Ryon Thomas, der mit einem 46-Yard-Lauf die Hausherren mit 7:0 in Führung brachte. Mark-Robin Peschelt verwandelte den Extrapunkt sicher.

Die Antwort der Invaders ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Bereits wenige Spielzüge später fand Quarterback Nelson Hughes III seinen Receiver Philipp Dolezal mit einem 34-Yard-Touchdownpass zum 7:7-Ausgleich. Im weiteren Verlauf des ersten Viertels bestimmten die Defensivreihen beider Mannschaften das Geschehen. Auf Braunschweiger Seite machte sich insbesondere die Rückkehr von Brandon Potts bemerkbar, der nach seiner verletzungsbedingten Pause wieder ins Team zurückkehrte. Auch Finn Oppermann, der von der Runningback- auf die Linebacker-Position wechselte, setzte wichtige Akzente.

Das zweite Viertel blieb zunächst von starker Defensivarbeit geprägt. Die Hildesheimer Defense um Kyle Kitchens setzte die Braunschweiger Offensive immer wieder unter Druck. Gleichzeitig präsentierte sich die Lions-Verteidigung im Vergleich zur Vorwoche deutlich verbessert und zwang die Gäste mehrfach zum Punt. Erst ein Ballverlust tief in der eigenen Hälfte brachte die Invaders in aussichtsreiche Feldposition. Diese Gelegenheit nutzten die Gäste konsequent: Nelson Hughes III bediente Lennart Stukenborg mit einem 26-Yard-Touchdownpass zur 14:7-Halbzeitführung.

Nach dem Seitenwechsel erhielten zunächst die Invaders den Ball und arbeiteten sich bis an die 15-Yard-Linie der Lions vor. Dort verhinderte Mark-Robin Peschelt mit einem Tackle für Raumverlust einen möglichen Touchdown, sodass die Gäste sich mit einem 32-Yard-Fieldgoal zum 17:7 begnügen mussten.

Kurz darauf bot sich Hildesheim die Chance, die Führung weiter auszubauen. Ein missglückter Snap bei einem 49-Yard-Fieldgoalversuch brachte jedoch die Lions zurück ins Spiel. Mark-Robin Peschelt und Leon Hockauf sicherten den freien Ball für Braunschweig. Ein langer Pass auf Peter Anderson und mehrere Läufe von Ryon Thomas führten schließlich zum Anschlusstouchdown. Thomas selbst überquerte aus einem Yard Entfernung die Endzone und verkürzte auf 14:17.

Im Schlussviertel erhöhten zunächst wieder die Gäste den Druck. Mit einer temporeichen Offense marschierten die Invaders über das Feld und bauten ihre Führung durch einen 15-Yard-Touchdownpass von Nelson Hughes III auf Noah Bomba auf 24:14 aus.

Doch die Lions blieben im Spiel. Erneut war es Ryon Thomas, der Verantwortung übernahm und seine Mannschaft mit einem spektakulären 51-Yard-Touchdownlauf auf 21:24 heranbrachte.

Die Antwort der Gäste folgte wenig später. Ein ein Yard langer Touchdownlauf von Matti Probst stellte den Zehn-Punkte-Vorsprung zum 31:21 wieder her. Doch die Lions hatten noch eine Antwort parat: Direkt nach dem Kickoff nahm Peter Anderson den Ball an der eigenen Ein-Yard-Linie auf und trug ihn über 99 Yards zum Touchdown zurück. Der Extrapunkt misslang, sodass die Braunschweiger auf 27:31 verkürzten.

In der Schlussphase schienen die Invaders die Entscheidung herbeiführen zu können, als sie bis an die 11-Yard-Linie der Lions vorstießen. Doch Brandon Potts sorgte mit einer Interception für die nächste Wende und brachte seine Mannschaft bei noch etwas mehr als zwei Minuten Restspielzeit zurück in Ballbesitz.

Die Lions nutzten die Gelegenheit und arbeiteten sich bis an die 24-Yard-Linie der Gäste vor. Dort stoppte die Hildesheimer Defense jedoch den letzten Angriffsversuch. Die Invaders ließen die verbleibenden Sekunden von der Uhr laufen und sicherten sich damit einen hart umkämpften 31:27-Auswärtssieg.

Für die Braunschweig Lions folgt nun eine spielfreie Woche, bevor am 13. Juni das nächste Heimspiel gegen die Dresden Monarchs auf dem Programm steht.

7:0 – 46-Yard-TD-Lauf R. Thomas (PAT M. Peschelt)
7:7 – 34-Yard-TD-Pass N. Hughes III auf P. Dolezal (PAT P. Krause)
7:14 – 26-Yard-TD-Pass N. Hughes III auf L. Stukenborg (PAT P. Krause)
7:17 – 32-Yard-Fieldgoal P. Krause
14:17 – 1-Yard-TD-Lauf R. Thomas (PAT M. Peschelt)
14:24 – 15-Yard-TD-Pass N. Hughes III auf N. Bomba (PAT P. Krause)
21:24 – 51-Yard-TD-Lauf R. Thomas (PAT M. Peschelt)
21:31 – 1-Yard-TD-Lauf M. Probst (PAT P. Krause)
27:31 – 99-Yard-Kickoff-Return-Touchdown P. Anderson (PAT nicht gut)