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Autor: Georg Burmeister

werde VIP des Tages mit SPIELFELDRAND und MEMORY PICTURE

Mehr Drama am kommenden Samstag geht kaum – die Play-offs sind nur noch mit Unterstützung der Paderborn Dolphins zu erreichen. Gleichzeitig müssen die LIONS ihr Spiel (Kick-off 18 Uhr) gegen die Allgäu Comets gewinnen, die schon einmal „Spielverderber“ an der Hamburger Straße waren. On top gibt es noch eine mehr als ungeklärte Zukunft für die LIONS. Aber eines ist sicher – es wird der LAST DANCE als NewYorker LIONS im Homefield an der Hamburger Straße.

Und wenn ich, Wolfgang Dzuga, der die LIONS und diesen Sport seit 1989 mit Leidenschaft begleitet, einen Wunsch äußern darf, dann diesen… Wem etwas an den LIONS liegt oder in all den Jahren mal gelegen hat, der sollte sich auf den Weg ins Stadion machen, um Team, Coaches, Staff und die vielen Ehrenamtlichen nochmal so richtig zu unterstützen und diesen Tag mit einer schönen Kulisse für alle zu etwas besonderem zu machen – DANKE

Und ich freue mich wieder sehr auf die VIP´s des Tages, denn auch für dieses Heimspiel gibt es wieder die beiden begehrten Plätze in der absolut ersten Reihe auf der kultigen „VIP-Bank“ direkt am Spielfeldrand zu gewinnen.

Natürlich erhält der/die Gewinner/-in auch dieses Mal ein hochwertiges Foto auf der Kultbank mit SEINEM/IHREM Lieblingsspieler !! Das Foto wird dann in hochauflösender Qualität per Email direkt in der Folgewoche des Spieles zugestellt.

 

Das zu Gewinnende Rundum-Wohlfühl-Paket enthält also folgendes:

– der/die Gewinner/-in nebst einer Begleitperson genießt alle Annehmlichkeiten des VIP-Bereiches

– Einlauf der Mannschaften direkt auf dem Spielfeld erleben

– Spielverfolgung auf der kultigen VIP-Sitzbank direkt am Spielfeldrand

– Memory Picture auf eben der VIP Bank mit seinem/ihrem Lieblingsspieler im Anschluss an das Spiel

Mitmachen kann natürlich auch wieder jeder. Hierzu einfach die nachstehende Gewinnfrage beantworten und schon ist man bei der Verlosung mit dabei.

 

 

Alle Einsendungen die bis zum 05.09.2025 um 12 Uhr eingehen werden berücksichtigt. Der/die Gewinner/in wird dann am 05.09.2025 zwischen 12 und 15 Uhr telefonisch informiert. Der Rechtsweg ist natürlich wie immer ausgeschlossen.

Wir wünschen allen Teilnehmern viel Glück und dem Gewinner anschließend viel Freude mit dem Gewinn.

New Yorker Lions gewinnen Niedersachsen-Derby klar

Bestes Footballwetter und eine tolle Atmosphäre im Hildesheimer Friedrich-Ebert-Stadion waren die Voraussetzungen für den klaren und ungefährdeten 10:34 (3:6; 0:14; 7:7; 0:7)-Sieg der New Yorker Lions im Niedersachsenduell gegen die Mannschaft der Hildesheim Invaders.

1st Quarter

Das Team der Lions gewann den Coin Toss und entschied sich für den Kick-off der Partie. Nach einem guten Return des Hildesheimers Malcolm Washington bis dicht an die Mittellinie machten sich die Gastgeber auf den Weg Richtung Braunschweiger Endzone.

Invaders-Spielmacher Hendrik Scharnbacher verteilte die Bälle an seine Passempfänger Paul Terjung, Matti Probst, Vincent McDonald und Keelan Cole und führte sein Team bis an die 11-Yard-Linie der Löwen heran. Dort war jedoch Schluss mit den Angriffsbemühungen: Die Hildesheim Invaders entschieden sich für ein 28-Yard-Fieldgoal durch Tristan Eikenberg und gingen mit 3:0 in Führung.

Die Antwort der Lions ließ nicht lange auf sich warten. Die Kombination Karé Lyles auf Michael Breuler benötigte drei Pässe, den letzten davon über 47 Yards, um ihrerseits Punkte auf das Scoreboard zu bringen und mit 3:6 (PAT nicht gut) erstmalig die Führung zu übernehmen. Direkt im Anschluss überraschten die Braunschweiger die Hildesheimer mit einem hervorragend ausgeführten Onside Kick von Luca Jeckstadt, den der Kicker der Lions selbst aufnehmen konnte und somit seinen Angriff erneut in aussichtsreicher Position aufs Feld zurückschickte. Zählbares sprang jedoch nicht für die Löwen heraus und es ging ins zweite Spielviertel.

2nd Quarter

Nach einem Sack durch Gabriel Montagner und einem Punt der Hausherren starteten die Braunschweiger ihren nächsten Offense-Drive von der eigenen 30-Yard-Linie. Finn Oppermann, Lewis Kirby, Michael Breuler und CJ Okpalobi brachten ihr Team bis auf Höhe der 5-Yard-Linie der Invaders. Von dort vollendete Karé Lyles mit einem Lauf zum 3:14 (TPC K. Lyles) die Angriffsserie erfolgreich. Es folgte der nächste erfolglose Drive der Hildesheimer gegen die starke Defense der Lions, der in einem Punt endete. Sechs Spielzüge später war es Lewis Kirby, nach Pass von Karé Lyles, der die Führung auf 3:20 (TPC nicht gut) erhöhte.

Kurz vor der Halbzeitpause, mit nur noch weniger als einer Minute zu spielen, erhielt der Braunschweiger Angriff ein weiteres Mal die Chance auf Punkte. Von der eigenen 25-Yard-Linie reichte es aber letztendlich nicht zu Zählbarem, da der finale „Hail Mary“-Passversuch von Karé Lyles in die Endzone der Hildesheim Invaders abgewehrt werden konnte.

3rd Quarter

Zu Beginn des dritten Quarters war es erneut der Braunschweiger Angriff, der punktete. Nach dem Kick-off der Gastgeber führten Finn Oppermann mit Läufen sowie Philipp Dolezal und abermals Michael Breuler mit Passfängen ihr Team bis ein Yard vor die gegnerische Endzone. Für den Ausbau der Führung zum 3:27 (PAT L. Jeckstadt) war erneut Karé Lyles selbst zuständig.

Auf Seiten der Hildesheim Invaders hatte man sich in der Halbzeitpause Gedanken gemacht, wie das Braunschweiger Abwehrbollwerk zu überwinden sei, und setzte dies gleich im ersten Drive der zweiten Spielhälfte um. Mit Läufen ihres Runningbacks Jeremie Kwanzambi Beni und einem Pass von Hendrik Scharnbacher auf Keelan Cole kamen die Hausherren mit nur wenigen Spielzügen schnell bis kurz vor die Endzone der Lions. Die Punkte zum 10:27 (PAT T. Eikenberg) erzielte Wide Receiver Peter Solf nach einem 8-Yard-Pass von Hendrik Scharnbacher.

Bei den New Yorker Lions kam im weiteren Verlauf des dritten Spielabschnitts gefühlt etwas Sand ins Getriebe, und man kam nicht so richtig voran. Besser dagegen war die Defense der Löwen unterwegs, die die Invaders und vor allem ihren Spielmacher Hendrik Scharnbacher jetzt ständig unter Druck setzen konnte. Braunschweigs Safety Willem Vancompernolle fing einen Pass von Hendrik Scharnbacher kurz vor dem letzten Seitenwechsel ab und beendete somit vorerst die angestrebte Aufholjagd der Hildesheimer.

4th Quarter

Zurück im Spiel fand die Offense der Lions mit Beginn des vierten und letzten Spielviertels wieder ihren Rhythmus. Erneut war es Ballfänger Michael Breuler, der mit einem 65-Yard-Touchdown nach Pass von Karé Lyles für ein Highlight sorgte. Im weiteren Verlauf des vierten Quarters gaben beide Mannschaften immer mehr den Back-ups Einsatzzeit und die Möglichkeit, sich auf dem Feld zu beweisen.

Weitere Punkte der Hildesheim Invaders verhinderte mit seiner zweiten Interception des Spiels Willem Vancompernolle, der einen Ball in der eigenen Endzone abfangen konnte. Mit Laufspiel über Marc Kaufmann und Finn Oppermann ließen die New Yorker Lions kontrolliert die Uhr bis zum Spielende herunterlaufen und beendeten schlussendlich das Niedersachsenderby mit dem verdienten Sieg.

Scoreboard:
03:00 – 28-Yard-Fieldgoal T. Eikenberg
03:06 – 47-Yard-TD-Pass K. Lyles auf M. Breuler (PAT nicht gut)
03:14 – 5-Yard-TD-Lauf K. Lyles (TPC K. Lyles)
03:20 – 8-Yard-TD-Pass K. Lyles auf L. Kirby (TPC nicht gut)
03:27 – 1-Yard-TD-Lauf K. Lyles (PAT L. Jeckstadt)
10:27 – 10-Yard-TD-Pass H. Scharnbacher auf P. Solf (PAT T. Eikenberg)
10:34 – 65-Yard-TD-Pass K. Lyles auf M. Breuler (PAT nicht gut)

Text: Holger Fricke

Lokalderby in Hildesheim – Lions treffen auf die Hildesheim Invaders

Zum letzten Auswärtsspiel in der regulären Erima-GFL-Saison 2025 geht es am kommenden Samstag für die New Yorker Lions zum Lokalderby nach Hildesheim zu den Invaders. Am 30. August um 16 Uhr kommt es im Friedrich-Ebert-Stadion in Hildesheim zum insgesamt 22. Aufeinandertreffen der beiden Kontrahenten. In der bisherigen Geschichte beider Teams konnten die Löwen 17 Mal als Sieger das Feld verlassen. Der letzte Sieg der Invaders datiert dabei aus dem Jahr 1989.

Die Spielzeit der Gastgeber ist geprägt von Höhen und Tiefen. In den bisherigen zehn Partien konnten die Hildesheimer vier Mal das Feld als Sieger verlassen, sechs Mal hatten sie das Nachsehen. Dazu kam im Verlauf der Saison der Umbruch im Coaching Staff und der Wechsel auf der Position des Headcoaches. Gerrit Meister, der zu Beginn das Zepter in der Hand der Invaders hielt, verließ aus eigenem Antrieb die Mannschaft. Ihm folgte der in Hildesheim bestens bekannte Marcus Herford, der nach seinem mehr oder weniger erfolgreichen Ausflug in die ELF, zum Schweizer Team der Helvetic Mercenaries, wieder zurück an seine Wirkungsstätte von 2022 bis 2024 kehrte.

Mit Marcus Herford gab es auch Veränderungen im Team der Niedersachsen. Einige Spieler folgten Gerrit Meister und verließen die Mannschaft, andere Spieler brachte der US-Amerikaner mit zu den Invaders. Seit der Verletzung des Stammspielmachers Nelson Hughes übernahm der in Braunschweig bestens bekannte Hendrik Scharnbacher die Kommandobrücke im Angriff.

Im Backfield auf der Position des Runningbacks steht mit Jeremie Kwanzambi Beni ihr aktuell bester Scorer im Team. Der Brite kam zu Saisonbeginn von den Allgäu Comets zu den Invaders.
Bester Ballfänger im Kader der Hildesheimer ist der US-Amerikaner Vincent McDonald. Seine Collegezeit verbrachte er am Rensselaer Polytechnic Institute (RPI) in der NCAA Div. III, bevor er in Europa zum einen bei den Kuopio Steelers, als auch bei den Barcelona Dragons in der ELF auflief. Mit bisherigen 62 Ballfängen für knapp 650 Yards und vier Touchdowns ist er eine gefährliche Anspielstation für Hendrik Scharnbacher.

Als weitere Anspielstation für die Quarterbacks brachte Marcus Herford Keelan Cole Sr. mit zu den Invaders. Der Wide Receiver spielte bereits für Teams wie die Jacksonville Jaguars, New York Jets oder auch die Las Vegas Raiders und weist in seinen insgesamt sieben Jahren in der NFL nahezu 200 Passfänge für knapp 3.000 Yards Raumgewinn und 15 Touchdowns auf.

Auf Seiten der Defense führt Linebacker Harry Hobson die Statistik an. Der gebürtige Australier wechselte im Juni von den Hamburg Sea Devils zu den Hildesheim Invaders und ist seitdem einer der Aktivposten in der Verteidigung. Ebenfalls mit dem Wechsel von Marcus Herford kam auch nahezu zeitgleich Passverteidiger Will Johnson III zu den Invaders. Der US-Amerikaner ersetzte den bis dahin für die Hildesheimer spielenden Chauncey Moore, der in die ELF zum Team von Rhein Fire wechselte. Für den 23-jährigen Defensive Back ist Hildesheim die erste Station im Ausland. Davor lief er für das Team der Houston Christian University in der NCAA Div. I FCS auf.

Als letzter Neuzugang stieß OJ Thompson zum Team der Invaders, welcher im April, kurz vor dem Saisonstart, den Lions den Rücken kehrte.

Alles in allem haben die Hildesheim Invaders trotz aller Unruhen im Verlauf der bisherigen Saison ein starkes Team am Start. Blickt man auf die bisherigen Spielergebnisse, fallen vor allem die zum Teil sehr engen Spiele seit Juli auf, in denen besonders der Angriff der Gastgeber mit Punkten auf sich aufmerksam machen konnte.

Für die Hildesheim Invaders ist der Kampf um die Playoffs – wie auch für die Lions – rechnerisch noch möglich. Die Invaders müssen zum einen beide noch ausstehenden Partien gegen die Lions und die Berlin Rebels am letzten Spieltag gewinnen und zum anderen müssen die Berliner zusätzlich gegen die Munich Cowboys am kommenden Wochenende den Kürzeren ziehen.
Ähnlich sieht es für die Lions aus. Wollen sie, auch wenn bei ihnen ebenfalls nur noch eine minimale Chance besteht, sich die Playoff-Teilnahme 2025 weiter offenhalten, müssen auch sie das Spiel gewinnen sowie in einer Woche gegen die Allgäu Comets. Des Weiteren müssen die Kiel Baltic Hurricanes ihre letzte Partie gegen die Paderborn Dolphins verlieren oder – wie bei den Invaders – die Berlin Rebels ihre beiden letzten Begegnungen.

Es wartet also auf alle Fans der Region ein spannendes und interessantes Spiel, das mit Highlights auf beiden Seiten des Balls gespickt sein könnte.

Text: Holger Fricke

New Yorker Lions auch im Rückspiel den Royals unterlegen

Auch im Rückspiel gegen die Potsdam Royals ziehen die New Yorker Lions den Kürzeren und müssen sich letztendlich mit 13:36 (0:6; 0:16; 6:14; 7:0) geschlagen geben. Knapp 2.100 Zuschauer im Braunschweiger Eintracht-Stadion sahen ein Spiel, in dem die Lions erst zum Ende des zweiten Spielviertels bzw. in der zweiten Halbzeit Mittel und Wege fanden, sich ihrerseits auf das Scoreboard zu bringen. Dass der amtierende Deutsche Meister aus Potsdam nicht mehr Punkte erzielte, war vor allem der sich nie aufgebenden Braunschweiger Defense zu verdanken.

1st Quarter

Die Hausherren gewannen den Coin Toss und entschieden sich für den Kick-off der Partie. Von Beginn an schaffte es die Braunschweiger Verteidigung, immer wieder den Spielmacher der Potsdamer unter Druck zu setzen. So konnten sowohl Christoph Bachmann als auch Lukas Baumann gleich im ersten Drive einen Sack zu ihren Gunsten verbuchen und die Gäste zum Punt zwingen. Nicht viel besser lief es für den Angriff der Lions. Zwar eröffnete Finn Oppermann mit einem 20-Yard-Lauf den Drive, doch war im Anschluss daran auf Höhe der Mittellinie Schluss mit dem Vorwärtsgang. Für die ersten Punkte des Spiels war nach dem Punt der Löwen Potsdams Spielmacher Kenyatte Allen zuständig. Vorbereitet durch Läufe von Heiko Bals und Passfänge von Milan Spiller und Alex Labella brachte der Quarterback der Royals sein Team mit einem 9-Yard-Lauf zum 0:6 (TPC nicht gut) erstmals in Führung. Die Offense der Löwen biss sich weiterhin die Zähne an der Verteidigung der Brandenburger aus. Zwar sorgten der wiedergenesene Michael Breuler sowie Finn Oppermann für Raumgewinn, doch den Weg in die Endzone der Royals fanden sie nicht.

2nd Quarter

Im zweiten Quarter zeigte sich ein ähnliches Bild im Spielverlauf. Die Defense der New Yorker Lions gab ihr Bestmögliches, den starken Angriff der Gäste in Schach zu halten. Dagegen fand der Braunschweiger Angriff nach wie vor keine geeigneten Mittel, sich in die Nähe der gegnerischen Endzone zu bringen. War es auf Potsdamer Seite im ersten Quarter Spielmacher Kenyatte Allen, dirigierte im zweiten Spielabschnitt Xeavier Bullock die Offense der Gäste. Für ein Highlight auf Seiten der Braunschweiger Verteidigung sorgte Dominique Shelton. Stark unter Druck gesetzt, versuchte Potsdams Quarterback in letzter Sekunde einen seiner Receiver anzuspielen, doch Lions-Passverteidiger Shelton fing den Ball kurz über der Grasnarbe ab und brachte sein Team auf Höhe der Mittellinie wieder in Ballbesitz. Trotz der guten Ausgangssituation konnten die Hausherren kein Kapital aus der gelungenen Aktion schlagen. Nach einem weiteren Punt bis auf die 7-Yard-Linie der Gäste sorgten die Potsdam Royals für das nächste „Big Play“. Kenyatte Allen bediente seinen Wide Receiver Malik Flowers mit einem kurzen Pass, und dieser machte sich über 73 Yards auf den Weg, den Spielstand auf 0:14 (TPC K. Allen) zu erhöhen. Es folgte ein weiterer vergeblicher Versuch der Lions-Offensive. Bei noch etwas mehr als einer Minute verbleibender Spielzeit folgte der nächste erfolgreiche Drive der Royals. Dieses Mal war es die Kombination Kenyatte Allen auf Emanuel Bakare über 52 Yards, die zum 0:22 (TPC A. Labella) Halbzeitstand führte.

3rd Quarter

Nach der Pause erhielten die Gastgeber zuerst das Angriffsrecht. Finn Oppermann, Michael Breuler und Philipp Dolezal brachten ihr Team bis an die 1-Yard-Linie der Gäste heran. Marc Kaufmann überbrückte den fehlenden Yard bis in die Endzone der Potsdam Royals zum 6:22 (TPC nicht gut) Anschlusstouchdown für die Lions. Die Freude über den Score währte nicht lange, denn die Potsdamer fanden – auch unterstützt durch eine Strafe gegen die Lions – erneut schnell den Weg Richtung Endzone der Löwen. Alex Labella und Emanuel Bakare mit Passfängen sowie Heiko Bals und Xeavier Bullock mit Läufen brachten den Ball bis an die 11-Yard-Linie der Braunschweiger. Xeavier Bullock war es auch, der die verbleibenden Meter zum 6:28 (TPC nicht gut) überbrückte. Doch damit nicht genug an Punkten für die Gäste im dritten Quarter. Nach einem weiteren erfolglosen Drive der Löwen war es abermals Xeavier Bullock auf Seiten der Royals, der die Abwehr der Hausherren mit seinen Läufen zur Verzweiflung brachte und final mit einem 3-Yard-Pass auf Sami Ahmed die Führung seiner Mannschaft auf 6:36 (TPC S. Ahmed) ausbaute.

4th Quarter

Es ging ins vierte und letzte Spielviertel, und die New Yorker Lions setzten alles daran, nochmals zu punkten und keine weiteren Scores der Potsdamer zuzulassen. Beides gelang ihnen, auch wenn die eigenen Punkte bis kurz vor Spielschluss auf sich warten ließen. Die Defense der Gastgeber ließ bis auf einen Field-Goal-Versuch, der an den Torstangen vorbeiging, keine weiteren Punkte der Royals zu. Der Angriff der Braunschweiger hingegen hatte weiterhin Probleme, sich aus der Umklammerung der Gästeverteidigung zu lösen. So dauerte es bis zwei Minuten vor Schluss, ehe Runningback Marc Kaufmann eine Lücke in der Verteidigung der Gäste fand und mit einem 97-Yard-Lauf nicht nur den 13:36 (PAT L. Jeckstadt) Endstand, sondern auch gleichzeitig einen neuen Rekord in den Annalen der Löwen mit dem bisher längsten Touchdownlauf der Geschichte aufstellte und damit Christopher McClendon (90 Yards, 2019) auf Platz zwei verdrängte.

Scoreboard
00:06  9-Yard-TD-Lauf K. Allen (TPC nicht gut)
00:14 73-Yard-TD-Pass K. Allen auf M. Flowers (TPC K. Allen)
00:22 52-Yard-TD-Pass K. Allen auf E. Bakare (TPC A. Labella)
06:22  1-Yard-TD-Lauf M. Kaufmann (TPC nicht gut)
06:28 11-Yard-TD-Lauf X. Bullock (TPC nicht gut)
06:36  3-Yard-TD-Pass X. Bullock auf S. Ahmed (TPC S. Ahmed)
13:36 97-Yard-TD-Lauf M. Kaufmann (PAT L. Jeckstadt)

Text: Holger Fricke

Verlieren verboten – Part 2

Besser als die Royals 2024 kann man es als Footballteam nicht machen. Die Brandenburger legten in der vergangenen Saison eine sogenannte ‚Perfect Season‘ hin und räumten daher wirklich alles weg, was sich ihnen in den Weg stellte. Die Potsdamer gewannen in der regulären Saison insgesamt 3 Mal mit jeweils über 50 Punkten zu Null, weitere 5 Mal mit über 30 Punkten Unterschied und nur 2 Mal wurde es mit 14 bzw. 21 Punkten so etwas wie ‚knapp‘. Auch die New Yorker Lions bekamen Ende August letzten Jahres mit einer 0:59 Heimniederlage eine der schlimmsten Klatschen aller Zeiten verpasst. Noch schlimmer traf es 2024 nur noch die Berlin Rebels, die sich im Hinspiel mit 0:63 geschlagen geben mussten und die Allgäu Comets, die zwar 14 Punkte erzielen konnten, aber dafür auch 96 Punkte eingeschenkt bekamen. Lediglich im letztjährigen GFL-Bowl gegen die Dresden Monarchs wurde es ganz am Ende wirklich eng, aber auch da behielten die Potsdamer mit 27:21 die Oberhand und konnten sich als Back-to-Back Champion feiern lassen.

Wenn die Royals am kommenden Samstag nach Braunschweig zu Besuch kommen, ist es damit dann fast auf den Tag genau 4 Jahre her, dass die New Yorker Lions einen Sieg gegen die Brandenburger feiern konnten. Am 28.08.2021 lautete das Endergebnis 20:35 für die Braunschweiger Löwen. Seitdem gelang kein Sieg mehr gegen das Team aus der Landeshauptstadt Brandenburgs.

In der Vorbereitung auf die laufende Saison mussten die Royals personell zunächst einige Rückschläge verkraften. Ganz vorne ist dabei der Abgang von Ausnahme-QB Jaylon Henderson in die ELF zu nennen. Mit ihm verließen auch 4 der Top-5 Receiver das Team in verschiedene Richtungen, allen voran WR Brandon Beaulieu, den es auch in die ELF zog. Nun wären die Royals nicht die Royals, wenn sie durch gutes Scouting nicht für adäquaten Ersatz auf jeder dieser Positionen gesorgt hätten. QB Tyrrell Pigrome war als Ersatz für Henderson vorgesehen, verletzte sich aber bereits früh in der Saison schwer und konnte nicht weiterspielen. Für ihn kamen in zeitlichem Abstand und in Gestalt von QB Kenyatte Allen und QB Xeavier Bullock gleich 2 erfahrene Spielmacher in die Brandenburger Landeshauptstadt. Inzwischen setzen die Royals beide je nach Situation und Gegner flexibel ein und ziehen damit ein ähnlich gefährliches Angriffsspiel wie im letzten Jahr auf. Insbesondere Kenyatte Allen fällt dabei auch immer wieder durch gefährliche Läufe auf.

Hauptabnehmer der Pässe sind aktuell die Receiver Nathanael Stewart, Emanuel Bakare und Milan Spiller. Alle drei kamen neu zu den Royals und zeichnen bisher für insgesamt knapp 1.500 Meter Raumgewinn und 18 Touchdowns verantwortlich. Im Laufspiel gibt es dagegen fast keine Neuigkeiten, denn hier ist weiterhin der unermüdliche RB Heiko Bals für die Potsdamer aktiv und läuft auch in diesem Jahr so manchen Abwehrspieler einfach über den Haufen. In Zahlen ausgedrückt bedeutet das für ihn bis jetzt insgesamt knapp 530 Meter Raumgewinn und 9 Touchdowns. Hinzu kommen bei den Royals noch eine Vielzahl weiterer guter Angriffsspieler, die ihrerseits für Raumgewinn und die entsprechenden Punkte sorgen.

Auch in der Defense mussten die Potsdamer mit der Rückkehr von DL Alan Steinohrt nach Braunschweig zunächst den Verlust eines wichtigen Spielers verkraften. Sehr zum Leidwesen der Lions verletzte sich Alan Steinohrt bereits im dritten Spiel der Saison schwer an der Schulter und fällt für den Rest des Jahres aus. Aber zurück zu den Royals… Umso wichtiger war es für sie, LB Joshua Wünsch als weiteren zentralen Abwehrbaustein in Potsdam zu halten. Zusammen mit dem bereits etablierten Backfield um die DBs Ronaldo Tomasello und Ashaari Crosswell, einer starken Defense Line um DL Ethan Hurst und der Linebackercrew um LB Ryan Minniti und den bereits erwähnten Joshua Wünsch ist es den Potsdamern wieder gelungen, eine schlagkräftige Abwehr auf das Feld zu stellen, die jedem gegnerischen Angriff einiges zu denken geben wird. In der Statistik fallen insbesondere die bisherigen 11 Interceptions und 9 Forced Fumbles auf, die damit auch zahlenmäßig die in der Royals-Defense vorhandene Power widerspiegeln.

Die Royals spielen auch in diesem Jahr eine ausgezeichnete Saison. Am Anfang erschienen sie nicht mehr so übermächtig wie in den Vorjahren, aber im Laufe der Zeit kehrte die Dominanz in großen Teilen wieder zurück. In jedem Fall bleiben sie weiterhin ein überaus starker und gefährlicher Gegner. Und so begannen sie auch die Saison, indem sie Kiel, den Rebels und Paderborn die Grenzen aufzeigten. Im vierten Saisonspiel gegen die Düsseldorf Panther glaubten dann Fans und Experten beim Endergebnis zunächst an einen Tippfehler, denn die Partie ging für die Royals völlig überraschend mit 7:24 verloren. Es war allerdings auch das erste Spiel von Neu-QB Kenyatte Allen, der erst kurz vorher in Potsdam angekommen war. Das seine Eingewöhnungszeit trotz dieser Niederlage nur kurz war, zeigte sich in den Spielen danach, denn mit 6 Siegen in Folge ließen die Royals keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie wieder ‚back on track‘ waren. Somit ergibt sich für die Potsdamer bei aktuell 9 Siegen und 1 Niederlage der 2. Tabellenplatz hinter den Dresden Monarchs. Diese beiden Teams treffen übrigens erst am letzten Spieltag der regulären Saison in Dresden aufeinander und werden dann den Nordmeister unter sich ausmachen.

Für die Lions hat sich auch nach dem Herzschlagsieg gegen die Berlin Rebels im Hinblick auf eine mögliche Playoffteilnahme nicht viel verändert. Wenn die Braunschweiger aus eigener Kraft die Playoffs erreichen wollen, müssen alle verbleibenden Spiele bis zum Ende der regulären Saison gewonnen werden. Sollten die Lions am kommenden Samstag gegen Potsdam dennoch verlieren, wären sie im Fernduell um den 4. Tabellenplatz (und damit letzten Playoffspot) auf einen Patzer der Kiel Baltic Hurricanes in deren verbleibenden Spielen gegen Düsseldorf oder Paderborn angewiesen. Gewinnt Kiel diese beiden Spiele, ziehen die Hurricanes in der Abschlusstabelle an den Lions vorbei, da das Spiel in Kiel und damit der direkte Vergleich aus Sicht der Lions mit 27:28 verloren wurde.

Aus Sicht der New Yorker Lions gilt also weiterhin: Verlieren verboten.

Text: Torsten Morgenstern

Lions mit „Last Minute“ Sieg gegen die Berlin Rebels

In einem an Spannung kaum zu überbietenden Spiel besiegen die New Yorker Lions die Berlin Rebels nahezu in letzter Sekunde mit 33:32 (0:0; 7:14; 14:12; 12:6) und bleiben damit im Playoff-Rennen in der Erima-GFL Gruppe Nord. Etwas mehr als 2.000 Zuschauer im Braunschweiger Eintracht-Stadion sahen eine Partie zweier Konkurrenten auf Augenhöhe. Die Hausherren gewannen den Coin Toss und entschieden sich, das Spiel mit dem Kick-off zu beginnen.

1st Quarter

Die Berlin Rebels starteten von ihrer eigenen 36-Yard-Linie und machten sich Yard um Yard Richtung Braunschweiger Endzone auf den Weg. Mit einem Wechsel zwischen Lauf- und Passspiel führte Rebels-Spielmacher Connor Kaegi sein Team über das Feld und brachte es bis auf die Höhe der 12-Yard-Line der Lions voran. Brauch­te die Verteidigung der Lions anfangs Zeit, um ins Spiel zu finden, war sie kurz vor ihrer eigenen Endzone hellwach. Jonas Pflug mit einem Quarterback-Sack, Michael Stadler mit einem Tackle für Raumverlust und Sebastian Graf mit einer Passabwehr in der eigenen Endzone zwangen die Gäste schließlich zu einem Punt. Besser lief es für den Angriff der Löwen in ihrem ersten Drive: Tief aus der eigenen Spielfeldhälfte sorgten der spätere MVP des Spiels, Runningback Finn Oppermann, Wide Receiver Philipp Dolezal und Quarterback Karé Lyles für den entsprechenden Raumgewinn, der sie bis dicht vor die Endzone der Berlin Rebels brachte.

2nd Quarter

Mit dem ersten Spielzug des zweiten Spielviertels war es Karé Lyles, der mit einem Zwei-Yard-Lauf sein Team mit 7:0 (PAT L. Jeckstadt) in Führung brachte. Den folgenden Drive der Berlin Rebels konnte die Defense der Braunschweiger stoppen und die Gäste auf Höhe der eigenen 44-Yard-Linie erneut zum Punt zwingen. Gleiches widerfuhr dem Angriff der Löwen, der sich ebenfalls per Punt vom Angriffsrecht trennen musste. Den Punt von Willem Vancompernolle nahm Rebels-Ausnahmereceiver Aaron Jackson auf und trug diesen über 72 Yards bis in die Endzone der Lions zum 7:7 (PAT K. Cain) Ausgleich zurück. Den folgenden Kick-off der Berliner trug CJ Okpalobi seinerseits über 55 Yards bis in die Hälfte der Gäste zurück, doch konnte die Offense der Hausherren kein Kapital aus der guten Ausgangsposition schlagen und gab das Angriffsrecht auf Höhe der Mittellinie wieder an die Rebels ab. Trotz erneuter guter Leistung der Verteidigung, u. a. mit einem weiteren Quarterback-Sack durch die Kombination von Lukas Baumann und Jonas Pflug, konnten die Berlin Rebels kurz vor der Halbzeitpause erstmals mit 7:14 (PAT K. Cain) in Führung gehen. Ballfänger Filip Uderhardt fing einen Ein-Yard-Pass von Connor Kaegi in der Braunschweiger Endzone.

3rd Quarter

Nach der Halbzeitpause erhielten zuerst die New Yorker Lions den Ball, und der Angriff setzte sich zum Ausgleich in Richtung der Berlin Rebels in Bewegung. Kirby Lewis mit Passfängen von Karé Lyles als auch Finn Oppermann mit Läufen führten ihr Team bis dicht vor die Endzone der Gäste. Den Ausgleich zum 14:14 (PAT L. Jeckstadt) erzielte Finn Oppermann nach einem Vier-Yard-Pass von Karé Lyles. Die Freude über den Ausgleich und den gelungenen Offense-Drive währte jedoch nicht lange. Gleich mit dem ersten Spielzug ihrer neuen Angriffsserie schlugen die Berlin Rebels zurück. Connor Kaegi bediente mit einem 52-Yard-Pass seine Hauptanspielstation Aaron Jackson zum 14:20 (PAT nicht gut). Es begann nun der offene Schlagabtausch zwischen beiden Mannschaften, und die Lions griffen tief in die Trickkiste und konterten ihrerseits umgehend. Auf Höhe der 36-Yard-Linie übergab Karé Lyles den Ball an Tammo Vroom, der wiederum das Spielgerät an Philipp Dolezal weitergab. Dieser pitchte den Ball zurück zum Quarterback der Lions, der mit einem 64-Yard-Pass CJ Okpalobi zum 21:20 (PAT L. Jeckstadt) bediente. Doch dies sollten nicht die letzten Punkte des dritten Spielabschnitts sein. Trotz starken Drucks der Braunschweiger Defense schaffte es Berlins Connor Kaegi immer wieder, Anspielstationen zu finden. So waren es abermals Aaron Jackson, aber auch Jermaine Eniyagu, die ihr Team bis dicht vor die Endzone der Lions führten. Für den Touchdown zum 21:26 (TPC nicht gut) zeichnete sich zum zweiten Mal im Spiel Filip Uderhardt mit einem Ein-Yard-Passfang aus.

4th Quarter

Es ging ins letzte und entscheidende vierte Quarter des Spiels. Erneut waren es die Berlin Rebels, welche als Erste die Möglichkeit erhielten, ihre Führung auszubauen. Doch die Defense der Löwen schaffte es, den Vorwärtsdrang der Gäste auf Höhe der 30-Yard-Linie zu stoppen und ihrem Angriff die Chance auf den erneuten Führungswechsel zu geben. Mit zwei Passfängen in Folge, den zweiten davon über fast 40 Yards, brachte CJ Okpalobi sein Team bis tief in die Spielfeldhälfte der Rebels. Finn Oppermann erzielte mit einem Ein-Yard-Lauf den nächsten Touchdown zum 27:26 (TPC nicht gut) Zwischenstand. Bei noch knapp sieben Minuten verbleibender Spielzeit machten sich die Rebels daran, das Spiel wieder zurück in ihre Richtung zu drehen. Zwar wurde ein 61-Yard-Touchdown durch Aaron Jackson noch wegen einer Strafe aberkannt, doch hinderte dies die Berliner nicht daran, bei noch zwei Minuten Spielzeit durch einen Fünf-Yard-Lauf von Connor Kaegi die Führung wieder mit 27:32 (TPC nicht gut) zu übernehmen. Die Zeit wurde knapp für die Hausherren, doch der Angriff um Spielmacher Karé Lyles behielt die Nerven und begann von der eigenen 35-Yard-Linie den schlussendlich siegbringenden Angriffsdrive. Lewis Kirby, Finn Oppermann sowie Karé Lyles selbst führten ihr Team bis an die Zwei-Yard-Linie der Rebels heran. Mit noch 19 Sekunden auf der Spieluhr war es Karé Lyles, der den Ball zum 33:32 (TPC nicht gut) in die Endzone der Gäste trug. Zwar versuchten die Berlin Rebels mit ihrem letzten Spielzug nochmals das scheinbar Unmögliche, doch die Braunschweiger Verteidigung war darauf vorbereitet und stoppte die Bemühungen im Ansatz.


Scoreboard
07:00 2-Yard-TD-Lauf K. Lyles (PAT L. Jeckstadt)
07:07 72-Yard-Punt-Return-TD A. Jackson (PAT K. Cain)
07:14 1-Yard-TD-Pass C. Kaegi auf F. Uderhardt (PAT K. Cain)
14:14 4-Yard-TD-Pass K. Lyles auf F. Oppermann (PAT L. Jeckstadt)
14:20 52-Yard-TD-Pass C. Kaegi auf A. Jackson (PAT nicht gut)
21:20 64-Yard-TD-Pass K. Lyles auf CJ Okpalobi (PAT L. Jeckstadt)
21:26 1-Yard-TD-Pass C. Kaegi auf F. Uderhardt (PAT K. Cain)
27:26 1-Yard-TD-Lauf F. Oppermann (TPC nicht gut)
27:32 5-Yard-TD-Lauf C. Kaegi (TPC nicht gut)
33:32 2-Yard-TD-Lauf K. Lyles (TPC nicht gut)

Text: Holger Fricke

Rebellen auf dem Vormarsch

Das wäre 2024 fast schief gegangen: Erst nachdem sich die Berlin Adler durch interne Streitigkeiten selbst zerlegt hatten und damit klar war, dass die Berlin Rebels nicht in der Relegation landen würden, konnten die Rebellen befreit aufspielen und letztendlich mit späten Siegen gegen die Playoffteams aus Dresden und Hildesheim sogar noch den 5. Tabellenplatz sichern. Des einen Leid ist ja bekanntlich des anderen Freud. Und so verwundert es auch nicht, dass die Rebellen aus Charlottenburg für die laufende Saison gleich noch einmal Nutzen aus der Situation der Berlin Adler ziehen konnten. Aber der Reihe nach…

Das Trainerteam der Rebels ist auch 2025 in großen Teilen unverändert geblieben. Head Coach Douglas Fryer kann weiterhin auf Josh Mandel für die Defense und Clifford Maddison für die Quarterbacks bauen. Vielfache Verstärkung kam aber natürlich von den Adlern in Gestalt von DL-Coach Daniel Potechius und OL-Coach Yannick Rohrschneider. Speziell Yannick Rohrschneider eilt der Ruf voraus, ein ‚O-Line-Flüsterer‘ zu sein. Er macht die Rebels in diesem Bereich sicherlich besser. Auch ein alter Bekannter aus Braunschweig steht jetzt für die Berliner an der Sideline: Simon Bohlmann zeichnet bei den Rebels für die Defensive Backs verantwortlich.

Auch bei den Spielern hat die Adler-Situation den Rebels geholfen. Mit den OLs Felix Schlösser, Omar Hazem und Daniil Starykh wechselten gleich drei Topleute innerhalb von Berlin das Team und folgten ihrem OL-Coach nach Charlottenburg. Beschützen wird die Offensive Line der Rebellen den QB-Rückkehrer Connor Kaegi. Der 2-Meter-Hüne gilt zwar als verletzungsanfällig, aber die Rebels sicherten die Position ab, indem sie ihren letztjährigen Spielmacher Tyquell Fields in Berlin halten konnten. Übrigens hat OL Daniil Starykh ein ganz frisches Stipendium für die Boise State University und das dortige Team der Broncos ergattert, dass er nach dieser Saison angehen wird.

Zwei weitere Topdeals gelangen den Rebels bei den Receivern. Zum einen konnten sie WR Aaron Jackson von Berlin Thunder in die GFL locken. Eigentlich wollte der beste Thunder-Spieler des letzten Jahres bei den Helvetic Mercenaries in der Schweiz anheuern, aber nach Streitigkeiten um seinen Vertrag kam es nicht zum geplanten Engagement und die Rebels griffen zu. Er dankte es ihnen mit bisher gut 270 Metern Raumgewinn aus Returns, gut 570 Metern Raumgewinn aus Passfängen und Läufen und 7 Touchdowns. An seiner Seite spielt in diesem Jahr einer der letztjährigen Topleute der (na, wer weiß es, richtig) Berlin Adler: WR Maylan Bacher gehörte zu den erfolgreichsten Scorern bei den Adlern und konnte bisher knapp 200 Meter Raumgewinn aus Passfängen und Läufen sowie gut 200 Meter aus Returns und 4 Touchdowns zur aktuellen Saison der Rebels beitragen. Wenn er und Aaron Jackson gut zusammenarbeiten, wird in jeder gegnerischen Defense Alarmstufe rot herrschen.

Last not least soll die letztjährige ‚Baustelle‘ Laufspiel bei den Rebellen durch RB Nazar Bombata geschlossen werden, was de facto auch ziemlich gut funktioniert. Davon konnten sich die Lions bereits im Hinspiel überzeugen, als er zwei Touchdowns und diverse gute Läufe zum 39:26 Sieg der Rebels beisteuerte. Insgesamt erkämpfte der quirlige Runningback bisher gut 1.000 Meter Raumgewinn und 7 Touchdowns.

In der Defense der Berliner hat sich auch einiges getan. Nachdem im letzten Jahr die Passverteidigung in einigen Spielen regelrecht vorgeführt wurde, verwundert es nicht, dass ein Augenmerk der Verantwortlichen auf Verbesserungen in diesem Bereich gerichtet war. Um genau diese Verbesserung zu erreichen, wurden die US-DBs Koi Freeman und Reggie Strong verpflichtet. Beide machen ihre Sache wirklich sehr gut und konnten in den bisherigen Spielen insgesamt bereits knapp 80 Tackles, 4 Interceptions und 1 Forced Fumble verbuchen. Zu den beiden gesellte sich auch noch DB Felix Mohlberg, der im letzten Jahr bei Berlin Thunder eine durchaus gute Saison gespielt hat. Last not least haben sich die Rebels sicherlich über einige Rückkehrer von den Potsdam Royals gefreut, die dem Kader deutlich mehr Tiefe geben.

Wenn man sich das bisherige Saisonergebnis vor dem geschilderten Hintergrund betrachtet, muss man den Rebels attestieren, dass sie in der Offseason ihre Hausaufgaben gemacht haben. Zwar folgten dem 40:20 Auftaktsieg gegen die Paderborn Dolphins Niederlagen gegen Potsdam und Dresden, aber die Art und Weise, wie diese Spiele verloren wurden, zeigte bereits, dass mit den Rebellen in diesem Jahr zu rechnen ist. Folgerichtig gab es dann 5 Siege in Folge, bevor am letzten Juliwochenende beim Spiel in Potsdam eine deutliche 74:27 Niederlage quittiert werden musste. Alles in allem stehen damit bisher 6 Siege und 3 Niederlagen zu Buche, wobei nochmal zu betonen ist, dass alle bisherigen Niederlagen gegen die letztjährigen Endspielteilnehmer zu Stande kamen.

Bei den New Yorker Lions stellt sich das bisherige Saisonbild leider etwas anders dar. Zwar konnte das Team von Head Coach Troy Tomlin beide Spiele gegen Paderborn und den Saisonauftakt gegen den Aufsteiger aus Düsseldorf gewinnen und wurde zugegebenermaßen von einer sehr schweren Verletzungsserie bei zentral wichtigen Spielern getroffen, aber dennoch bleibt festzustellen, dass gegen die aktuellen Playoffwettbewerber aus Dresden, Potsdam, Berlin und Kiel bisher in dieser Saison kein Sieg zu holen war.

Ende Juli gelang den Lions bei den Straubing Spiders wieder ein 8:31 Sieg, aber die Spiders sind im Süden auch kein Playoffteam und kämpfen ihrerseits gegen die drohende Relegation. Unter dem Strich steht für die Braunschweiger derzeit eine ausgeglichene Bilanz aus 4 Siegen und 4 Niederlagen auf dem 4. Tabellenplatz.

Sollte am kommenden Sonntag gegen die Berlin Rebels kein Sieg gelingen, wird der Rest der Saison im Hinblick auf eine mögliche Playoffteilnahme immer mehr zur ‚Mission impossible‘. Es ist zwar zu früh, um halbwegs gesichert vorhersagen zu können, wie sich die 2. Saisonhälfte für alle Teams bis zum Ende entwickeln wird, aber das enge Fernduell der Lions um einen Playoffplatz speziell mit den Kiel Baltic Hurricanes ist unbestreitbar. Am Ende könnte es auf einen direkten Vergleich gegen Kiel hinauslaufen und der ist nach der 28:27 Niederlage in Kiel bereits verloren. Für das Spiel gegen die Rebels muss das Motto daher lauten: Verlieren verboten.

Text: Torsten Morgenstern

New Yorker Lions überrennen Straubing Spiders

Mit einem ungefährdeten 8:31 (0:14; 0:17; 0:0; 0:8)-Sieg kehren die Lions von ihrem Interconference-Spiel gegen die Straubing Spiders zurück. Ausschlaggebend für den Sieg war dabei das Laufspiel der Braunschweiger, welches die Gastgeber zu keinem Zeitpunkt der Partie in den Griff bekamen. Bester Spieler im Angriff der Löwen war auf der Position des Runningbacks Finn Oppermann, der knapp 160 Yards und einen Touchdown zum Sieg beisteuern konnte. Neu im Team und Teil der Offensive Line war Rückkehrer Deon Mutsvanemoto, der nach 2023 wieder zurück in Braunschweig ist.

1st Quarter

Die Lions gewannen den Coin-Toss und entschieden sich, die Partie mit dem Kick-off zu eröffnen. Den ersten Angriffsdrive der Straubing Spiders erstickte die Abwehr der Lions im Keim. Nach dem Punt der Gastgeber starteten die Löwen ihren ersten Angriff an der eigenen 25-Yard-Linie. Auf der Position des Runningbacks startete Finn Oppermann in das Spiel und stellte von Beginn an die Verteidigung der Spiders vor große Probleme.

Mit kraftvollen Läufen und guter Blockarbeit ging es Yard um Yard Richtung Endzone der Straubinger. Den Touchdown zum 0:7 (PAT L. Jeckstadt) erzielte Finn Oppermann mit einem 11-Yard-Lauf. Auch die nächste Angriffsserie der Gastgeber kam auf Höhe der Mittellinie zum Erliegen, und nach einem weiteren Punt machten sich die Braunschweiger daran, ihre Führung auszubauen. Erneut mit Läufen von Finn Oppermann sowie Passfängen von Lewis Kirby und Philipp Dolezal ging es bis tief in die gegnerische Spielfeldhälfte voran.

Das 0:14 (PAT L. Jeckstadt) erlief Quarterback Karé Lyles, der über 29 Yards den Tackleversuchen der Hausherren nahezu problemlos ausweichen konnte. Nach einem weiteren erfolglosen Angriff der Spiders ging es ins zweite Quarter.

2nd Quarter

Marc Kaufmann und Finn Oppermann mit Läufen sowie Tjard Müggenburg, Lewis Kirby und Philipp Dolezal mit Passfängen brachten ihr Team bis an die Ein-Yard-Linie vor der Endzone der Gastgeber. Das letzte Stück zum 0:21 (PAT L. Jeckstadt) überbrückte erneut Braunschweigs Spielmacher Karé Lyles. Die Straubing Spiders eröffneten ihre nächste Serie mit einem Lauf ihres US-amerikanischen Runningbacks Sidney Gibbs, der die Abwehrreihen der Lions durchbrach und erst tief in der Spielfeldhälfte der Lions von Dominique Shelton noch gestoppt werden konnte. Final konnten die Hausherren aber keine Punkte aus der guten Ausgangssituation für sich herausholen, da die Verteidigung der Löwen auch einen ausgespielten vierten Versuch zu stoppen wusste.

Die folgenden Angriffsbemühungen der Löwen stoppten auf Höhe der Mittellinie, und die Braunschweiger mussten sich erstmalig in der Begegnung per Punt vom Angriffsrecht trennen. Willem Vancompernolle, der im Spiel nicht nur als Punter, sondern erstmalig auch als Safety auf Seiten der Defense aktiv war, platzierte den Ball nahezu perfekt und zwang damit die Straubing Spiders, von der eigenen Ein-Yard-Linie ihren nächsten Offense-Drive zu beginnen. Die Defense der Lions sagte „Danke“ und nutzte die Chance, die bedrängte Situation der Gastgeber in Punkte umzuwandeln. Mit einem Trickspielzug versuchten die Spiders, die Abwehr aufs Glatteis zu führen – was diese aber nicht zuließ. Willem Vancompernolle, mit Unterstützung von Louis Bergeron, brachte den Ballträger der Straubinger zu Boden, welcher dabei den Ball verlor. Dominique Shelton reagierte am schnellsten, nahm das Spielgerät auf und trug es über zwei Yards zum 0:28 (PAT L. Jeckstadt) in die Endzone.

Bei noch knapp zwei Minuten Spielzeit bis zur Halbzeit versuchten die Hausherren alles, doch noch zu Punkten zu kommen. Es gelang ihnen auch, sich bis in die Hälfte der Lions vorzuarbeiten, doch war es dann Aaron Banks, der einen Passversuch von Spiders-Spielmacher Evan Lewandowski abfing und den Ball bis an die Drei-Yard-Linie Straubings zurücktrug. Den 0:31-Halbzeitstand erzielte L. Jeckstadt mit einem 35-Yard-Fieldgoal.

3rd Quarter

Nach der Halbzeitpause setzten beide Teams vermehrt auf das Laufspiel. War es auf Seiten der New Yorker Lions das Trio Finn Oppermann, Marc Kaufmann und erstmalig Nils Bünger, kamen bei den Straubing Spiders Sidney Gibbs und Samuel Fottner zum Einsatz. Punkte sprangen für keines der Teams bei den jeweiligen Angriffsbemühungen heraus. So ging es ins vierte und letzte Spielviertel.

4th Quarter

Bei den Lions erhielten nun immer mehr die Spieler aus der zweiten Reihe ihre Chance, sich auf dem Spielfeld zu beweisen. Aber auch die Gastgeber rotierten, und so wechselten sich Evan Lewandowski und Luis Wittmann auf der Position des Quarterbacks ab.

Bei den Lions dominierte weiterhin das Laufspiel, was aber zu keinen weiteren Punkten mehr führte. Die Straubing Spiders ihrerseits setzten alles daran, das Spiel nicht ohne eigene Punkte beenden zu müssen. Es dauerte jedoch bis zwei Minuten vor dem Spielende, ehe der Angriff der Gastgeber sich in Reichweite von Punkten – der Endzone der Braunschweiger – nähern konnte. Sidney Gibbs brachte sein Team bis an die Sechs-Yard-Linie der Löwen, und er war es auch, der kurze Zeit später mit einem Vier-Yard-Lauf den erlösenden Touchdown zum 8:31 (TPC M. Szalkowski) Endstand erzielen konnte.

Damit gehen die New Yorker Lions in eine weitere spielfreie Woche, welche sie dazu nutzen werden, sich auf das nächste entscheidende Spiel im Kampf um die Playoff-Plätze in der ERIMA GFL Nord gegen die Berlin Rebels (10. August, Kick-off 15 Uhr, Eintracht-Stadion) vorzubereiten.

Scoreboard:

00:07 – 11-Yard-TD-Lauf Finn Oppermann (PAT L. Jeckstadt)

00:14 – 29-Yard-TD-Lauf Karé Lyles (PAT L. Jeckstadt)

00:21 – 1-Yard-TD-Lauf Karé Lyles (PAT L. Jeckstadt)

00:28 – 2-Yard-Fumble-Recovery-TD Dominique Shelton (PAT L. Jeckstadt)

00:31 – 35-Yard-Fieldgoal Luca Jeckstadt

08:31 – 4-Yard-TD-Lauf Sidney Gibbs (TPC M. Szalkowski)

Text: Holger Fricke

New Yorker Lions zu Gast in Straubing – es geht um alles oder nichts

Am kommenden Samstag (26.07., Kick-Off 17 Uhr, Sportanlage Peterswöhrd, Straubing) treffen die New Yorker Lions in ihrem ersten Interconference Game 2025 auf das Team der Straubing Spiders. Letztmalig an gleicher Stelle trafen beide Teams zum Saisonauftakt 2023 aufeinander. Im Mai 2023 traten die Braunschweiger mit einem klaren 34:0-Sieg die Heimreise an und erreichten schließlich das Playoff-Halbfinale.

In diesem Jahr ist die Ausgangssituation eine andere. Müssen die New Yorker Lions unbedingt die Partie gewinnen, um noch im Rennen um die Playoff-Plätze in der ERIMA GFL Gruppe Nord zu bleiben, stehen die Straubing Spiders aktuell auf dem letzten Tabellenplatz in der Gruppe Süd.

Das Team der Spiders um Headcoach Cody Kent startete mit einem 31:24-Sieg gegen die IFM Razorbacks Ravensburg in die Saison 2025. Im Anschluss folgten sechs Niederlagen, was dazu führte, dass man bei den Playoff-Platzierungen im Süden kein Wörtchen mehr mitzureden hat. Doch aus Sicht der Lions darf man keinesfalls davon ausgehen, dass sich die Spiders hängen lassen werden.

Auf Seiten der Offense führt Quarterback Evan Lewandowski die Spiders an. Der US-Amerikaner stieß erst Anfang Juli zum Team, nachdem der bisherige Spielmacher der Straubinger, Luis Wittmann, verletzungsbedingt ausgefallen ist. Lewandowski kommt von den Torino Giaguari, mit denen er 2025 in der italienischen Liga die Playoffs erreicht hatte.
Seine Collegezeit in den USA verbrachte er an der Wisconsin-La Crosse bzw. Wisconsin-Whitewater – beides Division-3-Programme.

Gefährlichste Waffe im Angriff ist Runningback Sidney Gibbs, der bisher mit etwas mehr als 500 Yards Raumgewinn und sechs Touchdowns Hauptscorer der Straubinger ist. Der US-Amerikaner kommt von der Shaw University (NCAA Div. 2), wo er als All-Time Leading Rusher mit über 3.300 Yards geführt wird.

Bei den Receivern führt der Schweizer Leroy Rümmeli die Statistiken an. Von den Winterthur Warriors wechselte er nach Straubing und kann bei Bedarf auch als Quarterback eingesetzt werden.

Auf Seiten der Verteidigung ist der Top-Tackler Free Safety Matteo Hoch, der zu Beginn der Saison von den Danube Dragons aus der AFL zu den Straubing Spiders in die GFL wechselte. Ihm zur Seite in der Passverteidigung der Straubinger steht der US-Amerikaner Marcus Lawrence, der – wie Matteo Hoch – aus der AFL zu den Spiders wechselte. Bei den Vienna Vikings gehörte der Defensive Back zu den Stützen des Teams und erreichte in den Spielzeiten 2023 und 2024 jeweils mit den Wienern das Finale der österreichischen Liga. Vor seiner Zeit in Europa lief der Passverteidiger für die Colorado State University-Pueblo in der NCAA Div. 2 auf.

Bester Mann in der ersten Reihe der Verteidigung der Spiders ist Defensive Liner Elijah Watson. Der US-Amerikaner wechselte aus Mexiko vom Team der CD Juarez Jefes zu den Straubingern. Davor spielte er 2023 in der finnischen Maple League für die Seinäjoki Crocodiles. Seine Collegezeit verbrachte der aktuelle Sack Leader der Bayern an der Valdosta State University (NCAA Div. 2). Fun Fact: Wie Lions-Quarterback Karé Lyles stand auch Elijah Watson 2019 im Kader der Southern Illinois University. Somit treffen zwei ehemalige Teamkameraden am kommenden Samstag aufeinander.

Bei den New Yorker Lions lichtet sich langsam die Verletzungsliste. Bereits im Spiel gegen die Kiel Baltic Hurricanes kehrten Spieler wie Finn Oppermann, Luca Jeckstadt oder auch Christoph Bachmann ins Team zurück. Auch für das Spiel gegen die Straubing Spiders am kommenden Wochenende könnten weitere Spieler wieder im Kader stehen.

Aber egal, wie die Ausgangssituation für die Lions in Sachen Kaderstärke auch sein wird – es geht um alles oder nichts. Nur mit einem Sieg ist man im Kampf um die Playoff-Plätze in der Gruppe Nord noch sicher mit im Rennen.

Text: Holger Fricke